{"id":52458,"date":"2022-07-15T10:54:57","date_gmt":"2022-07-15T09:54:57","guid":{"rendered":"https:\/\/kinsta.com\/de\/?p=52458&#038;post_type=knowledgebase&#038;preview_id=52458"},"modified":"2025-10-01T20:18:16","modified_gmt":"2025-10-01T19:18:16","slug":"inkognito-modus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/inkognito-modus\/","title":{"rendered":"Inkognito-Modus: Ist privates Surfen wirklich privat?"},"content":{"rendered":"<p>Inkognito-Modus. Privatsph\u00e4re-Modus. Privates Surfen. Egal, wie du oder dein Browser ihn nennt, im Inkognito-Modus bleiben deine Surfgewohnheiten privat &#8211; aber nicht so privat, wie du vielleicht denkst.<\/p>\n<p>Wenn die meisten Menschen in den Inkognito-Modus wechseln, haben sie die Gewissheit, dass ihr Webverlauf und ihre <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/wordpress-cookies-php-sessions\/\">Cookies<\/a> nicht gespeichert werden. Auch wenn ihr <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/sechs-sichersten-browser\/\">Browser<\/a> nichts speichert, hei\u00dft das nicht, dass die Webseiten, Server oder Suchmaschinen, die sie besuchen, das nicht tun. Der Inkognito-Modus ist vielleicht weniger <em>inkognito <\/em>, als viele denken.<\/p>\n<p>Wie privat ist privates Surfen also wirklich?<\/p>\n<h3>Schau dir unsere <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Cw30J6z5BVI\">Videoanleitung zum privaten Browsen im Inkognito-Modus an<\/a><\/h3>\n<kinsta-video src=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Cw30J6z5BVI\"><\/kinsta-video>\n<p>Lies weiter, um die schmutzigen Details des Inkognito-Modus zu erfahren, einschlie\u00dflich Anleitungen zum Einrichten, zur Auswahl von Alternativen und um zu sehen, wie privat deine Daten wirklich sind.<\/p>\n<div><\/div><kinsta-auto-toc heading=\"Table of Contents\" exclude=\"last\" list-style=\"arrow\" selector=\"h2\" count-number=\"-1\"><\/kinsta-auto-toc>\n<h2>Was ist der Inkognito-Modus?<\/h2>\n<figure style=\"width: 1600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/new-incognito-window.png\" alt=\"Umschalten in den Inkognito-Modus\" width=\"1600\" height=\"900\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">Umschalten in den Inkognito-Modus<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Inkognito-Modus, auch bekannt als <em>privates Surfen<\/em>, ist eine Browser-Einstellung, die deinen Verlauf, deine Cookies, deine Webseitendaten und deine Logins nicht speichert, w\u00e4hrend du surfst.<\/p>\n<p>Das scheint eine gute M\u00f6glichkeit zu sein, deine Surfgewohnheiten zu verbergen, und das ist es auch &#8211; aber nur bis zu einem gewissen Grad. Auch wenn dein Browser bestimmte Daten nicht aufzeichnet, k\u00f6nnen Webseiten, <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/alternative-suchmaschinen\/\">einige Suchmaschinen<\/a> und dein Internetdienstanbieter (ISP) deine Surfaktivit\u00e4ten sehen.<\/p>\n<p>Daher ist das private Surfen oft nicht so privat, wie viele von uns hoffen. Wie wir im n\u00e4chsten Abschnitt sehen werden, bieten die grundlegenden Funktionen dennoch einen wertvollen Schutz der Privatsph\u00e4re f\u00fcr Nutzer\/innen auf gemeinsam genutzten Ger\u00e4ten.<\/p>\n<p>Aber zuerst wollen wir uns ansehen, was der Inkognito-Modus <em>wirklich <\/em>tut und wie sich diese Funktionen von dem unterscheiden, was viele Leute erwarten.<\/p>\n\n<h3>Was macht der Inkognito-Modus?<\/h3>\n<p>Wie wir gesehen haben, h\u00e4lt der Inkognito-Modus deinen Browser davon ab, verschiedene Aspekte deines <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/wordpress-aktivitatsprotokoll\/\">Surfverhaltens<\/a> aufzuzeichnen, z. B. Cookies und den Browserverlauf. Die genauen Funktionen des Inkognito-Modus unterscheiden sich zwar von Browser zu Browser, aber die meisten tun Folgendes, um dein Surfen privat zu halten.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Er speichert keinen Verlauf. <\/strong>Wenn du im Internet surfst, speichert dein Webbrowser (z. B. Firefox oder Chrome) eine detaillierte Aufzeichnung aller von dir besuchten Seiten &#8211; es sei denn, du verwendest den Inkognito-Modus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn der Inkognito-Modus aktiviert ist, zeichnet dein Browser deinen Browserverlauf nicht auf, so dass niemand sehen kann, welche Webseiten du nach deiner Sitzung besucht hast. Einige Browser speichern jedoch einen tempor\u00e4ren Verlauf, wenn du den Inkognito-Modus verwendest, der automatisch gel\u00f6scht wird, sobald du ihn nicht mehr benutzt.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Er speichert keine Cookies. <\/strong>Jeder mag Cookies, aber der Inkognito-Modus nicht &#8211; und zwar so sehr, dass er sie gar nicht erst speichert. Nat\u00fcrlich reden wir hier nicht von echten Cookies wie Chocolate Chip oder Lebkuchen. Stattdessen sprechen wir von <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/wordpress-cookies-php-sessions\/\">HTTP-Cookies<\/a>, das sind kleine Datenpakete, die dein Browser auf deinem Computer speichert, w\u00e4hrend du surfst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Cookies werden h\u00e4ufig zum Verfolgen und Speichern deiner Surfdaten wie Namen und Passw\u00f6rter verwendet. Wenn du zum Beispiel Artikel in einen Online-Warenkorb legst, speichert die Webseite ein Cookie in deinem Browser, das die Daten deines Warenkorbs speichert. Auf diese Weise befindet sich alles in deinem Warenkorb, wenn du ihn das n\u00e4chste Mal besuchst.<\/p>\n<p>Obwohl Cookies das R\u00fcckgrat vieler unserer Surferlebnisse sind, wollen wir sie nicht immer haben. In manchen F\u00e4llen k\u00f6nnen sie sogar ein bisschen l\u00e4stig sein, vor allem wenn wir nicht wollen, dass bestimmte Webseiten unerw\u00fcnschte Daten in unserem Browser speichern.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund speichert dein Browser im Inkognito-Modus keine Cookies.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Er speichert keine Webseiten-Daten. <\/strong>Dein Browser speichert im Inkognito-Modus nicht nur keine Cookies, sondern auch keine anderen Daten von Webseiten. Zu den anderen Webseiten-Daten geh\u00f6ren Bilder, Dateien, <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/elementor-forms\/\">Formulardaten<\/a> und aktive Logins.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie du vielleicht schon vermutet hast, sind Cookies eine weitere Form von Webseiten-Daten. Da Cookies jedoch zur Nachverfolgung und Identifizierung im Internet verwendet werden, werden sie normalerweise getrennt behandelt. Wenn du zum Beispiel deinen Browserverlauf l\u00f6schst, gibt es oft getrennte Optionen zum L\u00f6schen von Cookies und zum <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/loschst-du-den-browser-cache\/\">L\u00f6schen von Webseiten-Daten<\/a>.<\/p>\n<p>Da es sich bei den meisten Webseiten-Daten nur um Bilder und HTML-Dateien handelt, macht es keinen gro\u00dfen Unterschied, wenn du sie l\u00f6schst, abgesehen davon, dass dein Browser sie bei deinem n\u00e4chsten Besuch erneut herunterladen muss. Das einzige Sicherheitsproblem k\u00f6nnten aktive Webseiten-Logins sein, die im Inkognito-Modus nicht gespeichert werden.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Es werden keine Formulardaten gespeichert. <\/strong>Auch wenn es sich dabei nur um eine weitere Art von Webseiten-Daten handelt, sind <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/wordpress-formularen\/\">Formular-Eingaben<\/a> ein wichtiges Sicherheitsproblem &#8211; vor allem auf gemeinsam genutzten Computern. Der Inkognito-Modus hat hier den Vorteil, dass er keine Formulardaten speichert, zu denen auch Benutzernamen und andere sensible Daten geh\u00f6ren k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da keine Formulardaten gespeichert werden, ist das Risiko, dass ein anderer Benutzer auf demselben Computer deinen Benutzernamen oder, wenn du eine automatische Ausf\u00fclloption gew\u00e4hlt hast, dein Passwort herausfindet, sehr gering. Allein diese Funktion macht den Inkognito-Modus f\u00fcr die Sicherheit bei der Nutzung \u00f6ffentlicher oder gemeinsam genutzter Ger\u00e4te unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Du bleibst nicht eingeloggt. <\/strong>Inzwischen wei\u00dft du, dass der Inkognito-Modus keine Webseiten-Logins und andere Webseiten-Daten speichert. Daher wirst du von allen Webseiten abgemeldet, bei denen du dich im Inkognito-Modus angemeldet hast.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Je nach Browser und Einstellungen beh\u00e4lt der Inkognito-Modus auch fr\u00fchere Anmeldungen w\u00e4hrend deiner Sitzung nicht bei. Mit anderen Worten: Wenn du vor dem Inkognito-Modus auf einer Webseite angemeldet warst, bist du normalerweise auch im Inkognito-Modus nicht angemeldet. Deine vorherige <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/wordpress-keeps-logging-me-out\/\">Anmeldung<\/a> wird jedoch wiederhergestellt, sobald du den Inkognitomodus ausschaltest.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Deaktiviert Browser-Erweiterungen. <\/strong>Der Inkognito-Modus meldet dich nicht nur vor\u00fcbergehend von allen aktiven Sitzungen ab, sondern deaktiviert auch alle <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/firefox-erweiterungen\/\">Browsererweiterungen<\/a>. Du kannst sie zwar wieder aktivieren, aber wenn sie inaktiv bleiben, k\u00f6nnen sie keine weiteren Daten speichern. Viele Menschen nutzen diese Funktion auch, um ein &#8222;sauberes&#8220; Surferlebnis ohne l\u00e4stige Add-ons zu genie\u00dfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch wenn wir hier viele Details besprochen haben, gibt es eigentlich nur eine wichtige Erkenntnis: Der <strong>Inkognito-Modus speichert keine Surfdaten<\/strong>. Wie wir im n\u00e4chsten Abschnitt sehen werden, ist das jedoch keine Garantie f\u00fcr den Datenschutz.<\/p>\n<h3>Was macht der Inkognito-Modus NICHT?<\/h3>\n<p>Eines der gr\u00f6\u00dften Missverst\u00e4ndnisse \u00fcber den Inkognito-Modus ist, dass er vollkommen privat ist &#8211; was er definitiv nicht ist.<\/p>\n<figure style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/myth-fact-private-browsing.png\" alt=\"Mythos und Tatsache beim Inkognito-Browsing\" width=\"1200\" height=\"600\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">Privates Surfen ist nicht so privat, wie du vielleicht denkst<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch wenn dein Browser im Inkognito-Modus deinen Verlauf und deine Daten nicht speichert, hei\u00dft das nicht, dass die Webseiten und Suchmaschinen, die du besuchst, das auch nicht tun. Dritte machen kaum einen Unterschied zwischen den verschiedenen Browsermodi &#8211; aus ihrer Sicht ist das alles das Gleiche.<\/p>\n<p>Daher gibt es viele Dinge, die der Inkognito-Modus <em>nicht <\/em>tut, vor allem wenn es um deine Privatsph\u00e4re und Identit\u00e4t geht. Hier sind einige der wichtigsten Dinge, die du beachten solltest.<\/p>\n<ul>\n<li><strong> Versteckt deine IP-Adresse <\/strong><strong>nicht<\/strong><strong>. <\/strong>Jedes Ger\u00e4t, das mit dem Internet verbunden ist, hat eine IP-Adresse (Internet Protocol), die sozusagen das virtuelle \u00c4quivalent zu einer physischen Adresse f\u00fcr ein Haus oder ein Geb\u00e4ude ist. Wenn du dich mit einer Webseite verbindest, schreibst du quasi einen &#8222;Brief&#8220; an die IP-Adresse der Webseite.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da der Inkognito-Modus deine <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/tools\/was-ist-meine-ip\/\">IP-Adresse<\/a> nicht \u00e4ndert, ist sie f\u00fcr alle Webseiten und Suchmaschinen, die du besuchst, immer noch vollst\u00e4ndig sichtbar. Daher bleiben deine Identit\u00e4t und deine Aktivit\u00e4ten f\u00fcr Dritte vollst\u00e4ndig sichtbar, unabh\u00e4ngig davon, ob du den Inkognito-Modus verwendest.<\/p>\n<p>Um deine IP und deine Aktivit\u00e4ten zu verbergen, musst du entweder deine Verbindung verschl\u00fcsseln und\/oder ein <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/wie-funktioniert-ein-vpn\/\">virtuelles privates Netzwerk (VPN)<\/a> oder einen Proxyserver verwenden. Auf diese M\u00f6glichkeiten gehen wir im Abschnitt &#8222;Alternativen&#8220; am Ende dieses Leitfadens ein.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Das h\u00e4lt Netzwerkadministratoren nicht davon ab, deine Aktivit\u00e4ten zu sehen. <\/strong>Wenn du in einem Arbeits- oder Schulnetzwerk surfst, wird dein gesamter Datenverkehr durch den Router des Netzwerks geleitet, bevor er ins Internet geht. Daher ist dein gesamter ausgehender Datenverkehr (und jeder eingehende Datenverkehr wie Downloads) f\u00fcr deinen Netzwerkadministrator vollst\u00e4ndig sichtbar.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Genauso wie du deine IP-Adresse nicht verbergen kannst, kann auch der Inkognito-Modus nicht verhindern, dass dein Netzwerkadministrator deine Aktivit\u00e4ten sieht. <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/proxy-vs-vpn\/\">VPNs und Proxys<\/a> bieten aber auch hier eine gute L\u00f6sung, auch wenn dein Administrator trotzdem sieht, dass du mit dem VPN oder Proxy kommunizierst.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Es verhindert nicht, dass deine Kontoaktivit\u00e4ten nachverfolgt werden. <\/strong>Wenn du dich im Inkognito-Modus bei einem Konto (z. B. E-Mail oder soziale Medien) anmeldest, sind alle Kontoaktivit\u00e4ten weiterhin f\u00fcr Dritte sichtbar &#8211; und damit auch verfolgbar.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn du dich zum Beispiel bei Facebook anmeldest und eine Seite \u00fcber Hundehaltung besuchst, kann Facebook immer noch sehen, dass du die Seite besucht hast, und kann sogar gezielte Werbung auf der Grundlage dieser Aktivit\u00e4t schalten.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund loggen sich viele Browser aus, wenn sie den Inkognito-Modus verwenden. Du kannst dir das als eine Art &#8222;Schutzma\u00dfnahme&#8220; vorstellen, die das Risiko minimiert, dass Nutzerinnen und Nutzer getracked werden, obwohl sie es nicht beabsichtigt haben.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>F\u00fcr Webseiten, Suchmaschinen und Internetanbieter weiterhin sichtbar. <\/strong>Da der Inkognito-Modus deine IP-Adresse nicht verbirgt, ist deine Identit\u00e4t f\u00fcr alle Webseiten und <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/wie-man-die-suchmaschine-andert\/\">Suchmaschinen<\/a>, die du besuchst, weiterhin sichtbar. Zwar k\u00f6nnen sie dich ohne Cookies nicht so leicht tracken (ein Vorteil des Inkognito-Modus), aber sie k\u00f6nnen immer noch Umgehungen finden, indem sie deine IP und die von dir besuchten Seiten kennen &#8211; vor allem, wenn du dich in eines deiner Konten einloggst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Noch wichtiger ist jedoch, dass sowohl deine Identit\u00e4t <em>als auch deine <\/em>Surfdaten f\u00fcr deinen Internetanbieter und die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde (d. h. die Regierung) weiterhin sichtbar sind. Wie im Beispiel des Netzwerkadministrators von vorhin wird dein gesamter Datenverkehr \u00fcber deinen Internetanbieter geleitet, der in vielen L\u00e4ndern auch f\u00fcr die Beh\u00f6rden sichtbar ist.<\/p>\n<p>Auch hier k\u00f6nnen VPNs und Proxys helfen. Wenn du versuchst, auf eine Webseite zuzugreifen, wird deine Anfrage durch deinen Router (oder den Router deines Netzwerks) und deinen Internetanbieter geschickt, bevor sie an den Webserver weitergeleitet wird, der die Webseite hostet.<\/p>\n<p>Daher kannst du nur wenig tun, um dein Surfen zwischen dir und deinem Internetanbieter zu verschleiern. Mit einem VPN oder Proxy hingegen sieht es so aus, als w\u00fcrdest du nur mit dem Server des VPNs oder Proxys kommunizieren.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>H\u00e4lt Malware nicht auf. <\/strong>Der Inkognito-Modus sch\u00fctzt dich nur wenig bis gar nicht vor Malware, Phishing oder dem Besuch gef\u00e4hrlicher Webseiten. Verwende immer eine wirksame <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/arten-von-malware\/\">Anti-Malware-Software<\/a> und sei beim Surfen vorsichtig, unabh\u00e4ngig davon, ob du den Inkognito-Modus verwendest oder nicht!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kurz gesagt: Der <strong>Inkognito-Modus wird deine Surfdaten nicht vor Dritten verbergen. <\/strong>Gehe immer davon aus, dass deine Daten vollst\u00e4ndig sichtbar sind, egal ob du dich im Inkognito-Modus befindest oder nicht. Zum Gl\u00fcck gibt es mehrere Alternativen, die deine Privatsph\u00e4re viel besser sch\u00fctzen.<\/p>\n<h3>Wof\u00fcr wird der Inkognito-Modus am h\u00e4ufigsten verwendet?<\/h3>\n<p>Wie du dir vielleicht vorstellen kannst (oder schon aus Erfahrung wei\u00dft), gibt es viele Gr\u00fcnde, den Inkognito-Modus zu nutzen. F\u00fcr die meisten Menschen ist der wichtigste Grund, ihren Browserverlauf vor anderen Nutzern auf demselben Ger\u00e4t zu verbergen. Auch <em>wenn <\/em>die genauen Gr\u00fcnde daf\u00fcr variieren k\u00f6nnen, ist der Inkognito-Modus eine \u00e4u\u00dferst effektive Option.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist Diskretion nicht der einzige Grund, den Inkognito-Modus zu nutzen. Hier sind einige der beliebtesten.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Verstecke deinen Verlauf. <\/strong>Egal, was du online machst, der Gedanke, dass jemand anderes unseren <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/sechs-sichersten-browser\/\">Browserverlauf<\/a> sehen k\u00f6nnte, ist ziemlich unangenehm &#8211; vor allem f\u00fcr Nutzer\/innen auf gemeinsam genutzten oder \u00f6ffentlichen Ger\u00e4ten. Deshalb nutzen viele den Inkognito-Modus, um ihren Verlauf vor anderen Nutzern (oder sogar vor sich selbst) zu verbergen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Verbergen deines Verlaufs kann auch deine Sicherheit auf gemeinsam genutzten Ger\u00e4ten sch\u00fctzen. Wenn du zum Beispiel auf dein Bankkonto zugreifst, aber deinen Verlauf nicht ausblendest oder l\u00f6schst, kann der n\u00e4chste Nutzer sehen, welche Bank du benutzt. Und wenn du auch die Daten von Formularen und Webseiten nicht l\u00f6schst, k\u00f6nnen sie vielleicht auch deine Anmeldedaten sehen!<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Vermeiden von unerw\u00fcnschten Cookies. <\/strong>Die meisten Webseiten verwenden Cookies, um z. B. deine aktiven Logins zu speichern, den Inhalt deines Warenkorbs zu verwalten und deinen Aufenthaltsort im Internet zu verfolgen. Wie du dir vorstellen kannst, gibt es viele Gr\u00fcnde, warum du diese nicht haben m\u00f6chtest.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn du den Inkognito-Modus verwendest, speichern Webseiten weder deine Anmeldedaten noch andere Daten. Deshalb nutzen viele Menschen diese Funktion, um sich bei mehreren Konten gleichzeitig anzumelden oder um sicherzustellen, dass sie auf Shopping-Seiten die besten Preise bekommen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Einige Arten von Tracking vermeiden. <\/strong>Da keine Cookies oder Logins gespeichert werden, kannst du im Inkognito-Modus die meisten Arten von Tracking vermeiden. Das bedeutet, dass du nicht die gleichen zielgerichteten Anzeigen oder Vorschl\u00e4ge bekommst wie sonst. Das funktioniert allerdings nur, solange du dich nicht in eines deiner Konten einloggst.<\/li>\n<li><strong>Organisiert bleiben. <\/strong>Wenn du dich an ein bestimmtes Surferlebnis gew\u00f6hnt hast, dann wei\u00dft du, dass das Ausprobieren neuer Webseiten oder Produkte leicht den \u00dcberblick verlieren kann. Mit dem Inkognitomodus kannst du ungehindert surfen, ohne dir Sorgen \u00fcber seltsame Werbung oder Produktvorschl\u00e4ge machen zu m\u00fcssen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Angenommen, du \u00fcberlegst, mit Tennis anzufangen. Du k\u00f6nntest den Inkognito-Modus nutzen, um tennisbezogene Webseiten und Produkte zu durchst\u00f6bern, ohne vorschnell als Tennisbegeisterter eingestuft zu werden (sprich: gezielte Werbung zu erhalten).<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Surfen ohne Erweiterungen. <\/strong>Browsererweiterungen sind zwar oft sehr n\u00fctzlich, aber sie k\u00f6nnen das Surfen auch umst\u00e4ndlicher machen, als es sein m\u00fcsste. Da der Inkognito-Modus die Erweiterungen in den meisten Browsern deaktiviert, ist er immer dann n\u00fctzlich, wenn du ein &#8222;sauberes&#8220; Surferlebnis haben m\u00f6chtest.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Webseiten-Blocker sind beliebte Browser-Erweiterungen, die dazu dienen, Ablenkungen zu minimieren oder in manchen F\u00e4llen die Internetnutzung zu kontrollieren. Durch die Deaktivierung der Erweiterungen kann der Inkognito-Modus ein effektives Mittel sein, um <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/wie-man-webseiten-auf-chrome-blockiert\/\">die Blockierung von Webseiten aufzuheben<\/a>.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Webentwicklung. <\/strong>Die Leistung einer Webseite ist ein wichtiger Faktor f\u00fcr Webentwickler. Sie ist jedoch schwer zu messen, wenn Webseiten-Daten wie Bilder und HTML-Dateien bereits von fr\u00fcheren Besuchen gespeichert (oder <em><a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/flush-dns\/\">zwischengespeicherte<\/a><\/em>) von fr\u00fcheren Besuchen stammen. Daher nutzen viele Entwickler\/innen den Inkognito-Modus, um die Leistung und die Ladezeiten zu testen, indem sie den Browser zwingen, die Daten der Webseite erneut zu cachen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Ist der Inkognito-Modus wirklich privat?<\/h3>\n<p>Der Inkognito-Modus macht dein Surfen nur f\u00fcr andere Nutzer\/innen deines Ger\u00e4ts privat. Er verbirgt weder deine IP-Adresse noch deine Surfaktivit\u00e4ten vor Webseiten, Suchmaschinen oder deinem Internetanbieter.<\/p>\n<h3>Kann ich im Inkognito-Modus getrackt werden?<\/h3>\n<figure style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/block-third-party-cookies.png\" alt=\"Blockieren von Drittanbieter-Cookies im Inkognito-Modus\" width=\"1200\" height=\"828\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">Blockieren von Drittanbieter-Cookies im Inkognito-Modus<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das kommt darauf an. Der Inkognito-Modus verhindert zwar, dass Webseiten dich mit Cookies verfolgen, aber du kannst trotzdem verfolgt werden, wenn du dich in ein Konto einloggst oder wenn eine Webseiten deine IP-Adresse mit deiner Identit\u00e4t verkn\u00fcpfen kann.<\/p>\n<h3>Was ist der Nachteil des Inkognito-Modus?<\/h3>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Nachteil des Inkognito-Modus ist, dass deine IP-Adresse, deine Identit\u00e4t und deine Surfaktivit\u00e4ten weiterhin f\u00fcr Dritte sichtbar sind. Daher ist er keine gute Wahl, wenn du vermeiden willst, dass du online verfolgt wirst.<\/p>\n<h2>Wie man den Inkognito-Modus verwendet<\/h2>\n<p>Bei den meisten Browsern ist es sehr einfach, in den Inkognito-Modus zu wechseln. Hier erf\u00e4hrst du, wie du den Inkognito-Modus in den weltweit <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/browser-marktanteil\/\">beliebtesten Browsern<\/a> nutzen kannst.<\/p>\n<h3>Google Chrome<\/h3>\n<figure style=\"width: 1600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/chrome-incognito-mode.png\" alt=\"Inkognito Modus Google Chrome\" width=\"1600\" height=\"767\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00d6ffnen des Inkognitomodus in Google Chrome<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Schritt 1: <\/strong>\u00d6ffne <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/thema\/google-chrome\/\">Google Chrome<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Schritt 2: <\/strong>Klicke auf die Men\u00fctaste (vertikale Punkte) oben rechts und w\u00e4hle &#8222;Neues Inkognito-Fenster&#8220;<\/p>\n<p><strong>Schritt 3: <\/strong>Wechsle in das neue Fenster und \u00fcberpr\u00fcfe, ob du dich im Inkognito-Modus befindest.<\/p>\n<h3>Mozilla Firefox<\/h3>\n<figure style=\"width: 1600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/firefox-incognito-mode.png\" alt=\"Mozilla Firefox Inkognito-Modus\" width=\"1600\" height=\"778\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00d6ffnen des Inkognito-Modus in Mozilla Firefox<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Schritt 1: <\/strong>\u00d6ffne <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/thema\/firefox\/\">Mozilla Firefox<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Schritt 2: <\/strong>Klicke auf die Men\u00fcschaltfl\u00e4che (gestapelte horizontale Linien) oben rechts und w\u00e4hle &#8222;<strong>Neues privates Fenster<\/strong>&#8222;. &#8220;<\/p>\n<p><strong>Schritt 3: <\/strong>Wechsle in das neue Fenster und \u00fcberpr\u00fcfe, ob du dich im Inkognito-Modus befindest.<\/p>\n<h3>Microsoft Edge<\/h3>\n<figure style=\"width: 1600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/edge-incognito-mode.png\" alt=\"Microsoft Edge Inkognito-Modus\" width=\"1600\" height=\"768\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00d6ffnen des Inkognito-Modus in Microsoft Edge<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Schritt 1: <\/strong>\u00d6ffne <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/microsoft-edge-gegen-chrome\/\">Microsoft Edge<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Schritt 2: <\/strong>Klicke auf die Men\u00fcschaltfl\u00e4che (horizontale Punkte) oben rechts und w\u00e4hle &#8222;<strong>Neues InPrivat-Fenster<\/strong>&#8222;. &#8220;<\/p>\n<p><strong>Schritt 3: <\/strong>Wechsle in das neue Fenster und \u00fcberpr\u00fcfe, ob du dich im Inkognito-Modus befindest.<\/p>\n<h3>Apple Safari<\/h3>\n<figure style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/apple-safari-private-window.png\" alt=\"Inkognito-Modus-Safari\" width=\"700\" height=\"399\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00d6ffnen des Inkognito-Modus in Safari<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Schritt 1: <\/strong>\u00d6ffne <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/safari-kann-keine-sichere-verbindung-zum-server-herstellen\/\">Safari<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Schritt 2: <\/strong>Klicke oben links in der Symbolleiste auf &#8222;Datei&#8220; und w\u00e4hle &#8222;<strong>Neues privates Fenster&#8220;.<\/strong>&#8220;<\/p>\n<p><strong>Schritt 3: <\/strong>Wechsle in das neue Fenster und \u00fcberpr\u00fcfe, ob du dich im Inkognito-Modus befindest. Die Adressleiste sollte einen dunklen Hintergrund haben.<\/p>\n<h3>Mobile Browser<\/h3>\n<p>Obwohl die meisten g\u00e4ngigen Browser eine mobile App haben, bleiben viele Nutzer\/innen bei dem Standardbrowser des Betriebssystems ihres mobilen Ger\u00e4ts. Das sind Chrome f\u00fcr Android und Safari f\u00fcr iOS.<\/p>\n<p><strong>Android (Chrome)<\/strong><\/p>\n<figure style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/android-incognito-window.png\" alt=\"Inkognito-Modus chrome android\" width=\"850\" height=\"477\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00d6ffnen des Inkognito-Modus in Google Chrome auf Android<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Schritt 1: <\/strong>\u00d6ffne die Google Chrome Mobile App.<\/p>\n<p><strong>Schritt 2: <\/strong>Tippe oben rechts auf die Men\u00fctaste (vertikale Punkte) und w\u00e4hle &#8222;Neuer Inkognito-Tab&#8220;<\/p>\n<p><strong>Schritt 3: <\/strong>Wechsle zu dem neuen Tab und \u00fcberpr\u00fcfe, ob du dich im Inkognito-Modus befindest. Wie bei der Desktop-Version sollte im Standardfenster stehen: &#8222;Du bist im Inkognito-Modus&#8220;<\/p>\n<p><strong>iOS (Safari)<\/strong><\/p>\n<figure style=\"width: 1600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/safari-mobile-incognito.png\" alt=\"Inkognito-Modus safari iOS\" width=\"1600\" height=\"895\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">\u00d6ffnen des Inkognito-Modus in Safari auf iOS 15<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Schritt 1: <\/strong>\u00d6ffne die Safari Mobile App.<\/p>\n<p><strong>Schritt 2: <\/strong>Tippe auf die Men\u00fctaste (zwei sich \u00fcberlappende Quadrate) unten rechts.<\/p>\n<p><strong>Schritt 3: <\/strong>Tippe auf die Schaltfl\u00e4che &#8222;1 Tab&#8220; oder &#8222;X Tabs&#8220; am unteren Rand.<\/p>\n<p><strong>Schritt 4: <\/strong>W\u00e4hle &#8222;Privat&#8220; in den Einstellungen f\u00fcr &#8222;Tab-Gruppen&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Schritt 5: <\/strong>Tippe auf die &#8222;+&#8220;-Option unten links, um einen neuen privaten Tab zu \u00f6ffnen. Du erkennst den Inkognitomodus daran, dass das Browserthema dunkel wird.<\/p>\n<h3>Andere Browser<\/h3>\n<p>Andere Browser wie Opera und <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/brave-browser-review\/\">Brave<\/a> bieten ebenfalls Funktionen zum privaten Surfen. Wie du vielleicht schon bemerkt hast, ist das Verfahren, um in den Inkognito-Modus zu wechseln, bei allen Browsern ziemlich gleich: \u00d6ffne einfach das Hauptmen\u00fc und w\u00e4hle die Option.<\/p>\n<p>F\u00fcr alternative Optionen und andere Funktionen zum privaten Surfen solltest du das Benutzerhandbuch oder die Anleitung zur Fehlerbehebung deines Browsers konsultieren.<\/p>\n<h2>Alternativen zum Inkognito-Modus<\/h2>\n<p>Je nachdem, was du f\u00fcr dein privates Surfen brauchst, gibt es mehrere gute Alternativen zum Inkognito-Modus. Alternativen wie VPNs und der Tor-Browser bieten sogar noch mehr Privatsph\u00e4re und <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/cloud-sicherheit\/\">Sicherheit<\/a> als der Inkognito-Modus.<\/p>\n<h3>Proxy-Server<\/h3>\n<figure style=\"width: 1280px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/proxy-server-conversations.png\" alt=\"Proxy Server Konversation\" width=\"1280\" height=\"960\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">Konversation zwischen zwei Nutzern, die \u00fcber einen Proxy-Server geleitet wird<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/reverse-proxy\/\">Proxy-Server<\/a> ist ein Vermittler zwischen deinem Ger\u00e4t und den von dir besuchten Webseiten. Wenn du deinen Datenverkehr \u00fcber einen Proxy-Server leitest, wissen Dritte nicht, dass du im Internet surfst.<\/p>\n<p>Das Bild oben ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie das funktioniert. Hier m\u00f6chte die Absenderin Alice Bob nach der Uhrzeit fragen, ohne dass dieser wei\u00df, dass sie es ist. Zu diesem Zweck sendet sie ihre Anfrage \u00fcber einen Proxy, der Bob in ihrem Namen fragt. Aus Bobs Sicht ist der Proxy derjenige, der nach der Uhrzeit fragt &#8211; nicht Alice. Er schickt seine Antwort an den Proxy, der sie dann an Alice zur\u00fcckschickt.<\/p>\n<p>Ein Proxy ist zwar eine effektive M\u00f6glichkeit, sich zu tarnen, aber er tr\u00e4gt wenig zur Sicherheit deiner Verbindung bei. Deshalb verwenden viele Menschen <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/wie-funktioniert-ein-vpn\/\">VPNs<\/a>, die die gleiche Funktion wie ein Proxy erf\u00fcllen, aber eine zus\u00e4tzliche Sicherheitsebene haben.<\/p>\n<h3>Virtuelle Private Netzwerke (VPNs)<\/h3>\n<figure style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/vpn-connection.png\" alt=\"VPN-Verbindung\" width=\"1024\" height=\"501\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">Eine VPN-Verbindung zwischen einem Benutzerger\u00e4t und dem Internet<\/figcaption><\/figure>\n<p>Obwohl sie die gleichen Grundprinzipien haben, unterscheiden sich VPNs von Proxys in <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/proxy-vs-vpn\/\">einigen wichtigen Punkten<\/a>.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied ist die Sicherheit der Verbindung. W\u00e4hrend Proxys wenig tun, um deine Verbindung zu sichern, verschl\u00fcsseln VPNs deine Daten und bieten eine <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/blog\/loschst-du-den-browser-cache\/\">sichere Verbindung<\/a>. Dabei k\u00f6nnen nur du und das VPN die Daten sehen, die du sendest, so dass nicht einmal dein Internetanbieter wei\u00df, was du tust. Genau wie bei einem Proxy sehen Dritte nat\u00fcrlich die IP-Adresse des Proxy-Servers und nicht deine.<\/p>\n<p>Ein weiterer Unterschied sind jedoch die Kosten. W\u00e4hrend viele Proxys kosteng\u00fcnstig (wenn nicht sogar kostenlos) sind, kostet ein hochwertiges VPN in der Regel zwischen 5 und 12 US-Dollar pro Monat.<\/p>\n<h3>Tor<\/h3>\n<figure style=\"width: 1298px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/tor-network.png\" alt=\"Umleitung des Tor-Netzwerks\" width=\"1298\" height=\"938\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">Die Verbindung eines Nutzers wird durch das Tor-Netzwerk umgeleitet<\/figcaption><\/figure>\n<p>Tor ist die Abk\u00fcrzung f\u00fcr &#8222;The Onion Router&#8220; und verbirgt deine Identit\u00e4t, indem es deine Daten verschl\u00fcsselt und sie durch ein zuf\u00e4lliges Netzwerk von Relais schickt.<\/p>\n<p>Wie bei einem VPN oder Proxy wissen Dritte nicht, dass du es bist, der surft. Im Gegensatz zu diesen Tools verwendet der Tor-Browser jedoch jedes Mal eine zuf\u00e4llige Route mit mehreren Relays. Da er sich nicht auf eine einzige, festgelegte Verbindung verl\u00e4sst, ist Tor eine viel sicherere Option, um privat im Internet zu bleiben.<\/p>\n<p>Du kannst auf Tor zugreifen, indem du den kostenlosen <a href=\"https:\/\/www.torproject.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tor-Browser<\/a> benutzt.<\/p>\n<h3>Anti-Tracking-Software<\/h3>\n<figure style=\"width: 563px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kinsta.com\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/disconnect-anti-tracking-software.png\" alt=\"Anti-Tracking-Software Tracking\" width=\"563\" height=\"419\"><figcaption class=\"wp-caption-text\">Verhindern von Tracking mit der Anti-Tracking-Software Disconnect.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenn du Cookies und andere Formen des Trackings blockieren willst, ohne den Inkognito-Modus zu nutzen, solltest du dir eine Anti-Tracking-Software zulegen. Anti-Tracking-Software verhindert zumindest, dass dein Browser Tracking-Cookies speichert und verhindert so seiten\u00fcbergreifendes Tracking.<\/p>\n<p>Beachte, dass die meisten Alternativen, die wir besprochen haben (wie VPNs und Tor), bereits eine Art von Anti-Tracking-Funktion enthalten. Wenn du jedoch keine zus\u00e4tzliche Sicherheit oder Privatsph\u00e4re brauchst, gibt es eine Vielzahl von eigenst\u00e4ndigen Anti-Tracking-Erweiterungen.<\/p>\n\n<h2>Zusammenfassung<\/h2>\n<p>Inkognito ist eine einfache M\u00f6glichkeit, deinen Browserverlauf privat zu halten und zu verhindern, dass du verfolgt wirst.<\/p>\n<p>Es verhindert jedoch nicht, dass Webseiten, Suchmaschinen oder dein Internetanbieter deine IP-Adresse und deine Surfaktivit\u00e4ten einsehen k\u00f6nnen. Daher sollten datenschutzbewusste Nutzer Alternativen wie VPN oder Tor in Betracht ziehen.<\/p>\n<p>Deine Privatsph\u00e4re ist nicht das Einzige, was du online sch\u00fctzen musst. Mit den <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/wordpress-hosting\/#security\">Sicherheitsfunktionen<\/a> von Kinsta kannst du dich darauf verlassen, dass deine Webseite rund um die Uhr \u00fcberwacht und gesichert wird. Wenn du mehr wissen willst, kontaktiere uns unter +1 (888) 610-2915 oder <a href=\"https:\/\/kinsta.com\/de\/mit-dem-vertrieb-sprechen\/\">vereinbare noch heute eine kostenlose Demo<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inkognito-Modus. Privatsph\u00e4re-Modus. Privates Surfen. 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