Mit einhundert Millionen Downloads sind viele Menschen mit der Joomla-Plattform zufrieden. Irgendwann musst du aber vielleicht auf ein leistungsfähigeres, flexibleres System wie WordPress umsteigen.

Zum Glück ist es möglich, von Joomla zu WordPress zu migrieren. Mit den richtigen Tools kann der Umzug deiner gesamten Webseite eine stressfreie Erfahrung sein.

In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, warum du von Joomla auf WordPress umsteigen solltest. Dann zeigen wir dir, wie du die Migration in neun einfachen Schritten planen und durchführen kannst.

Los geht’s!

Warum du von Joomla zu WordPress migrieren solltest

Joomla ist ein beliebtes Content Management System (CMS), das von über zwei Millionen Webseiten genutzt wird. Dieses CMS ist für Suchmaschinen optimiert und bietet über 70 Übersetzungspakete sowie integrierte Unterstützung für mehrsprachiges Content Management:

Joomla Webseite
Joomla! Homepage.

Obwohl Joomla seine Stärken hat, ist es nicht so benutzerfreundlich wie die WordPress-Plattform. Vor allem das Joomla-Dashboard kann aufgrund der Vielzahl von Menüs, Untermenüs und Einstellungen verwirrend sein:

Joomla Dashboard
Joomla Dashboard.

Außerdem verfügt Joomla zwar über einige Funktionen zur Verwaltung von Inhalten, diese sind aber nicht ideal für Blogs. Zum Beispiel gibt es in Joomla keinen speziellen Seitentyp für Blogbeiträge. Wenn du ein Blogger bist, könntest du mit Sicherheit von einer Migration von Joomla zu WordPress profitieren.

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Was du vor der Umstellung auf WordPress beachten solltest

Bevor du von Joomla auf WordPress umsteigst, musst du ein paar Dinge beachten. Erstens brauchst du für deine neue WordPress-Webseite einen Domainnamen und ein Hosting.

Wahrscheinlich hast du diese bereits für deine Joomla-Webseite. Je nach Anbieter kannst du diese Ressourcen vielleicht für deine WordPress-Webseite weiterverwenden. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, empfehlen wir jedoch, billigere Hosting-Alternativen zu vermeiden und stattdessen in Managed WordPress Hosting zu investieren.

Managed-WordPress-Hosting-Anbieter können dir einen Großteil der schweren Arbeit abnehmen. Sie können dir sogar bei der Installation der WordPress-Software helfen – perfekt, wenn du neu auf der Plattform bist.

Sobald du deine Webseite in Betrieb genommen hast, kümmert sich ein gut gemanagter Anbieter um die tägliche Wartung und Optimierung deiner Webseite. Da der Hoster auf WordPress spezialisiert ist, sollte er auch keine Probleme haben, alle Fragen zu beantworten und alle Probleme zu lösen, die du mit dieser neuen Plattform hast.

Auch wenn du dich bereits mit WordPress auskennst, kann ein Managed Partner dir die Wartungsarbeit abnehmen. So kannst du dich auf wichtigere Aufgaben konzentrieren, z. B. auf die Weiterentwicklung deiner neuen WordPress-Webseite.

Anbieter, die sich auf WordPress spezialisiert haben, bieten auch eher Tools an, die speziell für dieses CMS entwickelt wurden.

Kinsta APM zum Beispiel ist ein maßgeschneidertes Tool zur Leistungsüberwachung, das wir exklusiv für WordPress entwickelt haben. Es kann von unschätzbarem Wert für den Aufbau einer leistungsstarken und sicheren Webseite sein:

Kinsta APM Tool
Kinsta APM.

Wenn du bereits ein Hosting-Konto hast, muss die Migration zu einem neuen Anbieter nicht kompliziert sein. Bei Kinsta bieten wir kostenlose Migrationen von einer langen Liste beliebter Webhoster an:

Kostenlose Migrationen zu Kinsta
Kinsta bietet kostenlose Migrationen an.

Diese kostenlosen Migrationen sind in allen unseren Hosting-Angeboten enthalten. Fülle ein einfaches Formular aus, und unser Expertenteam wird sich mit dir in Verbindung setzen, um deinen Umzug zu organisieren.

Wie du in 9 Schritten von Joomla zu WordPress migrierst

Mit einem Anteil von 60,8 Prozent am CMS-Markt gibt es einen Grund, warum WordPress so beliebt ist. Wenn du davon überzeugt bist, dass es Zeit für ein Upgrade ist, erfährst du hier, wie du in neun einfachen Schritten zu WordPress migrierst!

Schritt 1: WordPress einrichten

WordPress ist bekannt dafür, dass es einfach zu installieren ist. Du kannst den Installationsprozess jedoch noch einfacher gestalten, indem du mit einem Managed WordPress Hosting-Anbieter zusammenarbeitest.

Wenn du ein Kinsta-Kunde bist, kannst du WordPress einrichten, indem du dich in dein MyKinsta-Dashboard einloggst. Wähle dann im linken Menü Seiten aus:

MyKinsta Dashboard
MyKinsta Dashboard.

Klicke in der oberen rechten Ecke auf Webseite hinzufügen. Entscheide dich dann für WordPress installieren:

WordPress in MyKinsta installieren.
WordPress in MyKinsta installieren.

Dadurch wird eine voll funktionsfähige WordPress-Seite installiert, die du sofort nutzen kannst. Folge den Anweisungen auf dem Bildschirm und du hast in wenigen Minuten eine neue Webseite.

Leider unterstützt WordPress die Migration von Joomla nicht von Haus aus. Die gute Nachricht ist, dass du diese Funktion mit einem Migrations-Plugin wie FG Joomla to WordPress hinzufügen kannst.

Mit diesem Plugin kannst du ganz einfach alle Bereiche, Kategorien, Beiträge, Medien und Tags deiner Joomla-Webseite in WordPress migrieren:

FG Joomla zu WordPress.
FG Joomla zu WordPress.

Melde dich in deinem WordPress-Dashboard an und navigiere zu Plugins > Neu hinzufügen, um dieses Plugin zu installieren. Du kannst nun nach dem FG Joomla to WordPress Add-on suchen. Wenn dieses Element erscheint, klicke auf Installieren > Aktivieren.

Schritt 2: Sichere deine Joomla-Webseite

Bevor du deine Joomla-Webseite migrierst, solltest du ein Backup erstellen. So stellst du sicher, dass du nicht deinen gesamten Joomla-Inhalt verlierst, falls während der Migration Probleme auftreten sollten.

Du kannst ein Backup deiner Joomla-Webseite mit der Akeeba Backup-Erweiterung erstellen:

Akeeba Backup
Akeeba Backup.

Nachdem du die Erweiterung installiert hast, wähle Home Dashboard im linken Menü von Joomla. In deinem Benachrichtigungsbereich sollte jetzt die neue Option Backup up to date zu finden sein:

Joomla Dashboard
Joomla Dashboard.

Klicke auf diese Benachrichtigung. Wenn du zum ersten Mal auf die Einstellungen von Akeeba Backup zugreifst, wird dich Joomla auffordern, diese Erweiterung zu konfigurieren.

Akeeba Backup kann die gesamte Einrichtung für dich übernehmen, wähle also den Konfigurationsassistenten, wenn du dazu aufgefordert wirst:

Akeeba Backup Konfiguration.
Akeeba Backup Konfiguration.

Der Konfigurationsassistent wird nun die optimalen Backup-Einstellungen für deine Webseite ermitteln, indem er eine Reihe von Benchmarks auf deinem Server durchführt. Sobald dieser Test abgeschlossen ist, klicke auf Jetzt sichern:

Benchmarking
Benchmarking.

Du kannst das Backup nun benennen und einen Kommentar hinzufügen. Wenn du mit den eingegebenen Informationen zufrieden bist, klicke auf Jetzt sichern:

Klicke auf die Option Backup Now.
Klicke auf die Option Backup Now.

Jetzt, wo diese Erweiterung konfiguriert ist, kannst du jederzeit ein Backup erstellen. Navigiere in deinem Joomla Dashboard zu Komponenten > Akeeba Backup > Backup Now:

Ein Backup erstellen.
Ein Backup erstellen.

Obwohl es nicht so wichtig ist wie das Kopieren deiner Joomla-Inhalte, solltest du ein Backup deiner WordPress-Webseite erstellen, bevor du fortfährst. So hast du eine leere Seite, die du wiederherstellen kannst, falls bei der Migration etwas schief geht.

Kinsta-Kunden können bei Bedarf ein Backup erstellen, indem sie sich in ihr MyKinsta-Konto einloggen. Dort wählst du die betreffende Webseite aus, gefolgt von Backups:

Ein Backup in MyKinsta erstellen.
Ein Backup in MyKinsta erstellen.

Wähle dann die Registerkarte Manuell, gefolgt von Jetzt sichern. Das Programm erstellt nun ein vollständiges Backup deiner WordPress-Webseite.

Schritt 3: Migriere deinen Joomla-Inhalt

Navigiere in deinem WordPress-Dashboard zu Extras > Importieren. Suche nun die Option Joomla (FG) und klicke auf den dazugehörigen Link Importer ausführen:

Run Joomla FG
Run Joomla FG.

Auf dem folgenden Bildschirm werden alle Kategorien, Beiträge, Seiten, Medien und Tags in der zugrunde liegenden Datenbank deiner Webseite angezeigt. Sogar eine frische WordPress-Installation kann einige Inhalte enthalten, z. B. eine Standardkategorie und einige Beispiel-Webseiten:

Joomla FG-Einstellungsseite importieren.
Joomla FG-Einstellungsseite importieren.

In den meisten Fällen wirst du deine Joomla-Inhalte in eine leere Webseite importieren wollen. Aus diesem Grund empfehlen wir dir, die Schaltfläche WordPress-Inhalte leeren zu verwenden, um einen Neuanfang zu machen.

Sei dir aber bewusst, dass du damit alle Inhalte deiner WordPress-Webseite endgültig löschst und keine Chance hast, sie wiederherzustellen. Wenn du an den Kategorien, Beiträgen, Seiten, Medien oder Tags festhalten willst, musst du ein Backup erstellen.

Wenn du bereit bist, fortzufahren, wähle Alle WordPress-Inhalte entfernen. Dann klickst du auf WordPress-Inhalte leeren.

Nach ein paar Augenblicken zeigt das Plugin eine Meldung an, die bestätigt, dass es deine Webseite erfolgreich gelöscht hat:

Alle WordPress-Inhalte entfernen.
Alle WordPress-Inhalte entfernen.

Deine Beiträge, Seiten, Medien und Tags sollten jetzt null sein. WordPress hat standardmäßig eine Kategorie Unkategorisiert. Daher wird deine Kategorie auch nach dem Löschen aller Inhalte bei eins bleiben.

Schritt 4: Gib die Parameter deiner Joomla-Datenbank ein

Der nächste Schritt ist die Eingabe der Parameter deiner Joomla-Datenbank. Logge dich in einer neuen Registerkarte in dein Joomla-Konto ein. Wähle im linken Menü System:

Joomla-Datenbankparameter.
Joomla-Datenbankparameter.

Dann klickst du auf Globale Konfiguration. Jetzt kannst du die Registerkarte Server auswählen:

Wähle auf der Registerkarte Globale Konfiguration den entsprechenden Server aus.
Wähle auf der Registerkarte Globale Konfiguration den entsprechenden Server aus.

Als nächstes scrollst du zu den Datenbankeinstellungen. In diesem Abschnitt findest du den Host, den Datenbank-Benutzernamen, das Datenbank-Passwort, den Datenbanknamen und den Präfix für die Datenbanktabellen:

Datenbankeinstellungen.
Datenbankeinstellungen.

Diese Werte sind für die Migration deiner Daten unerlässlich, also wechsle zu deinem WordPress Dashboard und scrolle zum Abschnitt Joomla Webseiten Parameter. Finde das folgende Feld: URL der Live-Joomla-Webseite. Gib in dieses Feld die URL deiner Joomla-Webseite ein und entscheide dich für die Übertragung deiner Daten über HTTP:

URL der Live-Joomla-Webseite.
URL der Live-Joomla-Webseite.

Klicke jetzt auf Teste die Medienverbindung. So kannst du überprüfen, ob es während des Importvorgangs Probleme gibt.

Wenn du den Test bestanden hast, musst du alle Informationen zu deiner Joomla-Datenbank angeben. Das bedeutet, dass du den Hostnamen, den Datenbanknamen, den Benutzernamen, das Passwort und das Joomla-Tabellenpräfix eingeben musst.

Du kannst jede einzelne Information aus dem Joomla-Dashboard kopieren und in das entsprechende Feld in WordPress einfügen:

Kopiere die Informationen aus dem Joomla-Dashboard und füge sie ein.
Kopiere die Informationen aus dem Joomla-Dashboard und füge sie ein.

Auf der Seite „Globale Konfiguration von Joomla werden die Informationen zu deiner Datenbank angezeigt, abgesehen von deinem Datenbankpasswort. Wenn du dich nicht mehr an dieses Passwort erinnern kannst, kannst du dich über das File Transfer Protocol (FTP ) mit einem Client wie FileZilla mit deinem Server verbinden.

Navigiere dann zum Stammverzeichnis deiner Joomla-Webseite. Das Datenbankpasswort findest du in deiner Datei configuration.php.

Nachdem du diese Datenbankparameter in WordPress eingegeben hast, klicke auf Datenbankverbindung testen. WordPress prüft nun, ob diese Parameter funktionieren. Wenn die Verbindung erfolgreich ist, kannst du deine Inhalte importieren.

Schritt 5: Importiere deinen Joomla-Inhalt

In deinem WordPress-Dashboard scrollst du zum Abschnitt „Verhalten„. Dort findest du alle Einstellungen, mit denen du deinen Import konfigurieren kannst:

Abschnitt "Verhalten" in den Tools.
Abschnitt „Verhalten“ in den Tools.

Du kannst nun auswählen, welche Inhalte du migrieren möchtest. Dazu gehören archivierte Beiträge, Medien und Metaschlüsselwörter.

Du kannst auch festlegen, wie die Medien auf deiner Webseite behandelt werden sollen. Du kannst dich zum Beispiel dafür entscheiden, nur Bilder zu importieren. Wenn du selektiv vorgehst, kannst du den Migrationsprozess beschleunigen.

An dieser Stelle hast du auch die Möglichkeit, den Einleitungstext deiner Joomla-Seite zu migrieren. Dieses kurze Snippet bietet den Besuchern eine Vorschau auf den vollständigen Artikel. Du kannst wählen, ob du diesen Inhalt als Auszug übertragen, ihn mit dem vollständigen Inhalt kombinieren oder beides.

Nachdem du deine Auswahl getroffen hast, scrollst du zum Ende des Bildschirms und klickst auf die Schaltfläche Import starten/fortsetzen. Das Plugin importiert nun alle Inhalte von deiner Joomla-Seite. FG Joomla to WordPress wird dich benachrichtigen, sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist.

Du hast zwar deine Inhalte übertragen, aber es besteht die Möglichkeit, dass die internen Links innerhalb deiner Seiten und Beiträge nicht funktionieren. Defekte interne Links können das Besuchererlebnis ernsthaft beeinträchtigen. Sie können sich auch auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) deiner Seite auswirken.

Wenn die Suchroboter deine Inhalte indexieren, haben sie nur ein begrenztes Crawl-Budget. Das letzte, was du willst, ist, dieses kostbare Budget für fehlerhafte URLs zu verschwenden. Zum Glück kann das Migrations-Plugin nach fehlerhaften internen Links suchen:

Interne Links ändern.
Interne Links ändern.

Um diese Prüfung durchzuführen, klicke auf die Schaltfläche Interne Links ändern. FG Joomla to WordPress wird nun deine Seite auf tote URLs überprüfen.

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Schritt 6: Wähle ein neues WordPress-Theme

Bei WordPress ist ein Standard-Theme vorinstalliert. Möglicherweise passt es aber nicht optimal zu deinen migrierten Joomla-Inhalten. Du kannst überprüfen, wie deine Seite mit dem Standard-WordPress-Theme aussieht und funktioniert, indem du sie in einem neuen Tab besuchst.

Alternativ kannst du dir eine bestimmte Webseite ansehen, indem du zu Beiträge oder Seiten navigierst. Bewege dann den Mauszeiger über die betreffende Seite und wähle Ansicht:

Beiträge oder Seiten anzeigen.
Beiträge oder Seiten anzeigen.

Wenn du mit dem Standard-Look unzufrieden bist, ist es an der Zeit, ein neues Theme zu installieren. Wenn es darum geht, ein WordPress-Theme auszuwählen, gibt es keinen Mangel an Möglichkeiten:

WordPress-Themes.
WordPress-Themes.

Um ein Theme aus dem offiziellen Repository zu installieren, navigiere in deinem WordPress-Dashboard zu Darstellung > Themes. Dann kannst du auf Neu hinzufügen klicken und die verfügbaren Optionen erkunden:

Installiere ein neues WordPress-Theme.
Installiere ein neues WordPress-Theme.

Wenn du ein Theme gefunden hast, das dir gefällt, fahre mit dem Mauszeiger darüber und klicke dann auf Vorschau. Dadurch wird deine Website so angezeigt, wie sie mit dem neuen Theme aussehen wird.

Wenn du dich nach einem Theme umsiehst, solltest du auf die durchschnittliche Sternebewertung und die Rezensionen achten, vor allem auf die jüngsten Bewertungen. Ein Theme kann eine positive durchschnittliche Sternebewertung haben. Eine große Anzahl negativer Kommentare in letzter Zeit kann jedoch darauf hindeuten, dass es ein Problem mit dem letzten Update gibt:

Theme-Bewertungen für Astra.
Theme-Bewertungen für Astra.

Bei über drei Milliarden Smartphone-Nutzern weltweit sollte dein Theme auch responsive und mobilfreundlich sein. Diese Eigenschaft ist für einen Onlineshop entscheidend, denn im Jahr 2019 entfielen 65 Prozent des gesamten E-Commerce-Traffics auf mobile Geräte.

Wenn du dein perfektes Theme gefunden hast, wähle Installieren > Aktivieren. Deine migrierten Joomla-Inhalte werden nun dieses neue Theme verwenden.

Schritt 7: Permalinks einrichten

Permalinks sind die permanenten URLs, die Nutzer und Suchmaschinen zu deinen Seiten und Beiträgen führen. Wie der Name schon sagt, sollen diese Links unverändert bleiben.

Es ist zwar möglich, deine Permalinks später zu bearbeiten, aber das kann zu fehlerhaften Links führen. Außerdem kann dies deiner Suchmaschinenoptimierung schaden. Daher ist die Wahl der richtigen Permalink-Struktur bei der Einrichtung einer neuen WordPress-Webseite von entscheidender Bedeutung.

WordPress unterstützt sechs verschiedene Permalink-Strukturen. Um einen Blick auf deine Optionen zu werfen, navigiere zu Einstellungen > Permalinks:

WordPress Permalinks.
WordPress Permalinks.

Standardmäßig verwendet WordPress die Plain-Struktur. Sie enthält einen ID-basierten Slug, wie z.B. mywebsite.com/?p=123. Diese Struktur sagt jedoch weder den Suchmaschinen noch den Besuchern etwas Nützliches über die Seite, was schlecht für die Suchmaschinenoptimierung und das Nutzererlebnis ist.

Aus diesem Grund empfehlen wir, auf die Permalink-Struktur Postname umzusteigen. Diese generiert einen URL-Slug, der auf dem Titel der Seite oder des Beitrags basiert. Diese Struktur ist viel besser für die Besucher und kann einen SEO-Boost bieten.

Um deine Permalinkstruktur zu ändern, wähle die Schaltfläche Beitragsname. Klicke dann auf Änderungen speichern.

Schritt 8: Repoint deiner Domain

Jede Domain verweist auf mindestens zwei Nameserver. Je nachdem, wie deine Webseite aufgebaut ist, musst du deinen Domainnamen mit dem Server deines Hosts verbinden. Dieser Vorgang wird als Repointing deiner Domain bezeichnet.

Kinsta-Kunden können ihre Domains über das MyKinsta-Dashboard umleiten. Wähle im linken Menü Seiten aus, gefolgt von dem Namen deiner Webseite. Dann klickst du auf Domains:

Der Bereich Domains in MyKinsta.
Der Bereich Domains in MyKinsta.

Klicke als nächstes auf Domain hinzufügen. Im folgenden Popup gibst du deine Domain ein und wählst Domain hinzufügen und weiter:

Klicke auf Domain hinzufügen.
Klicke auf Domain hinzufügen.

Du musst nun bestätigen, dass du der Eigentümer dieser Domain bist. Dazu fügst du zwei TXT-Einträge in den DNS deiner Domain ein.

Dein DNS-Anbieter ist derjenige, auf den die Nameserver deiner Domain zeigen. Das kann der Registrar deiner Domain oder ein anderer DNS-Anbieter sein. Wenn du Kinsta DNS verwendest, fügen wir diese TXT-Einträge automatisch zur Überprüfung deiner Domain hinzu.

Füge im Verwaltungspanel deines DNS-Anbieters einen neuen TXT-Eintrag hinzu. Verwende für den ersten TXT-Eintrag _cf-custom-hostname für das Feld Hostname und deinen eindeutigen UUID-Wert für das Feld Inhalt/Text .

Für den zweiten TXT-Eintrag verwendest du @ im Feld Hostname. Für das Feld Inhalt/Text verwendest du deinen eindeutigen UUID-Wert.

Nachdem du diese TXT-Einträge zu deinem DNS-Anbieter hinzugefügt hast, wechsle zurück zu deinem MyKinsta-Tab. Klicke dann im Modalfenster „ Domain überprüfen“ auf „OK, ich habe es geschafft„.

Je nach Anbieter kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis die TXT-Einträge übertragen sind. Sobald du deine Domain erfolgreich verifiziert hast, wechselst du zurück zum Dashboard deines Hosting-Providers. In MyKinsta klickst du auf die Schaltfläche Domain zeigen, die neben deiner benutzerdefinierten Domain erscheint.

Bei diesem Vorgang musst du eventuell deine Root- und www-Domain auf MyKinsta verweisen. Um sicherzustellen, dass du keinen Traffic verpasst, kannst du auch die Unterstützung für Wildcard-Domains hinzufügen.

Schritt 9: Werde ein WordPress-Experte

WordPress ist als intuitive und benutzerfreundliche Plattform konzipiert. Wenn es jedoch darum geht, eine neue Technologie zu beherrschen, kannst du von Expertenrat profitieren.

Zum Glück gibt es zahlreiche Ressourcen, die dir dabei helfen können, die Grundlagen von WordPress und darüber hinaus zu beherrschen. Im offiziellen WordPress Codex findest du einen ausführlichen Abschnitt über die Verwendung von WordPress. Er kann für WordPress-Neulinge von unschätzbarem Wert sein:

WordPress.org Codex.
WordPress.org Codex.

Es gibt auch einige gute WordPress-Kurse. In diesen Kursen findest du viele Informationen, die dir helfen, mit deiner neuen Plattform zurechtzukommen.

Wenn du es lieber praktisch angehen willst, kannst du auch unser kostenloses DevKinsta-Tool ausprobieren:

DevKinsta
DevKinsta.

Mit diesem Tool kannst du schnell und einfach eine lokale WordPress-Installation erstellen. Diese Einrichtung ist ideal, um in einer privaten, sicheren Umgebung mit der Plattform zu experimentieren, ohne dass deine Live-Site beeinträchtigt wird.

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Zusammenfassung

Der Wechsel von einem Content Management System (CMS ) zu einem anderen kann eine entmutigende Aussicht sein. Zum Glück kannst du mit den richtigen Tools von Joomla zu WordPress migrieren, ohne bei Null anfangen zu müssen.

Wenn du einen Umzug planst, ist ein gutes Migrations-Plugin wie FG Joomla to WordPress unerlässlich. Außerdem empfehlen wir dir, dich für einen verwalteten WordPress-Anbieter wie Kinsta zu entscheiden. Mit dem richtigen Hoster kann die Installation und Konfiguration der WordPress-Software ein Kinderspiel sein – eine Sorge weniger!

Hast du Fragen dazu, wie du deine Website von Joomla auf WordPress umstellen kannst? Lass es uns in den Kommentaren unten wissen!


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