Inkognito-Modus. Privatsphäre-Modus. Privates Surfen. Egal, wie du oder dein Browser ihn nennt, im Inkognito-Modus bleiben deine Surfgewohnheiten privat – aber nicht so privat, wie du vielleicht denkst.

Wenn die meisten Menschen in den Inkognito-Modus wechseln, haben sie die Gewissheit, dass ihr Webverlauf und ihre Cookies nicht gespeichert werden. Auch wenn ihr Browser nichts speichert, heißt das nicht, dass die Webseiten, Server oder Suchmaschinen, die sie besuchen, das nicht tun. Der Inkognito-Modus ist vielleicht weniger inkognito , als viele denken.

Wie privat ist privates Surfen also wirklich?

Lies weiter, um die schmutzigen Details des Inkognito-Modus zu erfahren, einschließlich Anleitungen zum Einrichten, zur Auswahl von Alternativen und um zu sehen, wie privat deine Daten wirklich sind.

Was ist der Inkognito-Modus?

Umschalten in den Inkognito-Modus
Umschalten in den Inkognito-Modus

Der Inkognito-Modus, auch bekannt als privates Surfen, ist eine Browser-Einstellung, die deinen Verlauf, deine Cookies, deine Webseitendaten und deine Logins nicht speichert, während du surfst.

Das scheint eine gute Möglichkeit zu sein, deine Surfgewohnheiten zu verbergen, und das ist es auch – aber nur bis zu einem gewissen Grad. Auch wenn dein Browser bestimmte Daten nicht aufzeichnet, können Webseiten, einige Suchmaschinen und dein Internetdienstanbieter (ISP) deine Surfaktivitäten sehen.

Daher ist das private Surfen oft nicht so privat, wie viele von uns hoffen. Wie wir im nächsten Abschnitt sehen werden, bieten die grundlegenden Funktionen dennoch einen wertvollen Schutz der Privatsphäre für Nutzer/innen auf gemeinsam genutzten Geräten.

Aber zuerst wollen wir uns ansehen, was der Inkognito-Modus wirklich tut und wie sich diese Funktionen von dem unterscheiden, was viele Leute erwarten.

Wie inkognito ist der Inkognito-Modus? 🔎 Die Antwort wird dich vielleicht überraschen... 👀Click to Tweet

Was macht der Inkognito-Modus?

Wie wir gesehen haben, hält der Inkognito-Modus deinen Browser davon ab, verschiedene Aspekte deines Surfverhaltens aufzuzeichnen, z. B. Cookies und den Browserverlauf. Die genauen Funktionen des Inkognito-Modus unterscheiden sich zwar von Browser zu Browser, aber die meisten tun Folgendes, um dein Surfen privat zu halten.

  • Er speichert keinen Verlauf. Wenn du im Internet surfst, speichert dein Webbrowser (z. B. Firefox oder Chrome) eine detaillierte Aufzeichnung aller von dir besuchten Seiten – es sei denn, du verwendest den Inkognito-Modus.

Wenn der Inkognito-Modus aktiviert ist, zeichnet dein Browser deinen Browserverlauf nicht auf, so dass niemand sehen kann, welche Webseiten du nach deiner Sitzung besucht hast. Einige Browser speichern jedoch einen temporären Verlauf, wenn du den Inkognito-Modus verwendest, der automatisch gelöscht wird, sobald du ihn nicht mehr benutzt.

  • Er speichert keine Cookies. Jeder mag Cookies, aber der Inkognito-Modus nicht – und zwar so sehr, dass er sie gar nicht erst speichert. Natürlich reden wir hier nicht von echten Cookies wie Chocolate Chip oder Lebkuchen. Stattdessen sprechen wir von HTTP-Cookies, das sind kleine Datenpakete, die dein Browser auf deinem Computer speichert, während du surfst.

Cookies werden häufig zum Verfolgen und Speichern deiner Surfdaten wie Namen und Passwörter verwendet. Wenn du zum Beispiel Artikel in einen Online-Warenkorb legst, speichert die Webseite ein Cookie in deinem Browser, das die Daten deines Warenkorbs speichert. Auf diese Weise befindet sich alles in deinem Warenkorb, wenn du ihn das nächste Mal besuchst.

Obwohl Cookies das Rückgrat vieler unserer Surferlebnisse sind, wollen wir sie nicht immer haben. In manchen Fällen können sie sogar ein bisschen lästig sein, vor allem wenn wir nicht wollen, dass bestimmte Webseiten unerwünschte Daten in unserem Browser speichern.

Aus diesem Grund speichert dein Browser im Inkognito-Modus keine Cookies.

  • Er speichert keine Webseiten-Daten. Dein Browser speichert im Inkognito-Modus nicht nur keine Cookies, sondern auch keine anderen Daten von Webseiten. Zu den anderen Webseiten-Daten gehören Bilder, Dateien, Formulardaten und aktive Logins.

Wie du vielleicht schon vermutet hast, sind Cookies eine weitere Form von Webseiten-Daten. Da Cookies jedoch zur Nachverfolgung und Identifizierung im Internet verwendet werden, werden sie normalerweise getrennt behandelt. Wenn du zum Beispiel deinen Browserverlauf löschst, gibt es oft getrennte Optionen zum Löschen von Cookies und zum Löschen von Webseiten-Daten.

Da es sich bei den meisten Webseiten-Daten nur um Bilder und HTML-Dateien handelt, macht es keinen großen Unterschied, wenn du sie löschst, abgesehen davon, dass dein Browser sie bei deinem nächsten Besuch erneut herunterladen muss. Das einzige Sicherheitsproblem könnten aktive Webseiten-Logins sein, die im Inkognito-Modus nicht gespeichert werden.

  • Es werden keine Formulardaten gespeichert. Auch wenn es sich dabei nur um eine weitere Art von Webseiten-Daten handelt, sind Formular-Eingaben ein wichtiges Sicherheitsproblem – vor allem auf gemeinsam genutzten Computern. Der Inkognito-Modus hat hier den Vorteil, dass er keine Formulardaten speichert, zu denen auch Benutzernamen und andere sensible Daten gehören können.

Da keine Formulardaten gespeichert werden, ist das Risiko, dass ein anderer Benutzer auf demselben Computer deinen Benutzernamen oder, wenn du eine automatische Ausfülloption gewählt hast, dein Passwort herausfindet, sehr gering. Allein diese Funktion macht den Inkognito-Modus für die Sicherheit bei der Nutzung öffentlicher oder gemeinsam genutzter Geräte unerlässlich.

  • Du bleibst nicht eingeloggt. Inzwischen weißt du, dass der Inkognito-Modus keine Webseiten-Logins und andere Webseiten-Daten speichert. Daher wirst du von allen Webseiten abgemeldet, bei denen du dich im Inkognito-Modus angemeldet hast.

Je nach Browser und Einstellungen behält der Inkognito-Modus auch frühere Anmeldungen während deiner Sitzung nicht bei. Mit anderen Worten: Wenn du vor dem Inkognito-Modus auf einer Webseite angemeldet warst, bist du normalerweise auch im Inkognito-Modus nicht angemeldet. Deine vorherige Anmeldung wird jedoch wiederhergestellt, sobald du den Inkognitomodus ausschaltest.

  • Deaktiviert Browser-Erweiterungen. Der Inkognito-Modus meldet dich nicht nur vorübergehend von allen aktiven Sitzungen ab, sondern deaktiviert auch alle Browsererweiterungen. Du kannst sie zwar wieder aktivieren, aber wenn sie inaktiv bleiben, können sie keine weiteren Daten speichern. Viele Menschen nutzen diese Funktion auch, um ein „sauberes“ Surferlebnis ohne lästige Add-ons zu genießen.

Auch wenn wir hier viele Details besprochen haben, gibt es eigentlich nur eine wichtige Erkenntnis: Der Inkognito-Modus speichert keine Surfdaten. Wie wir im nächsten Abschnitt sehen werden, ist das jedoch keine Garantie für den Datenschutz.

Was macht der Inkognito-Modus NICHT?

Eines der größten Missverständnisse über den Inkognito-Modus ist, dass er vollkommen privat ist – was er definitiv nicht ist.

Mythos und Tatsache beim Inkognito-Browsing
Privates Surfen ist nicht so privat, wie du vielleicht denkst

Auch wenn dein Browser im Inkognito-Modus deinen Verlauf und deine Daten nicht speichert, heißt das nicht, dass die Webseiten und Suchmaschinen, die du besuchst, das auch nicht tun. Dritte machen kaum einen Unterschied zwischen den verschiedenen Browsermodi – aus ihrer Sicht ist das alles das Gleiche.

Daher gibt es viele Dinge, die der Inkognito-Modus nicht tut, vor allem wenn es um deine Privatsphäre und Identität geht. Hier sind einige der wichtigsten Dinge, die du beachten solltest.

  • Versteckt deine IP-Adresse nicht. Jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, hat eine IP-Adresse (Internet Protocol), die sozusagen das virtuelle Äquivalent zu einer physischen Adresse für ein Haus oder ein Gebäude ist. Wenn du dich mit einer Webseite verbindest, schreibst du quasi einen „Brief“ an die IP-Adresse der Webseite.

Da der Inkognito-Modus deine IP-Adresse nicht ändert, ist sie für alle Webseiten und Suchmaschinen, die du besuchst, immer noch vollständig sichtbar. Daher bleiben deine Identität und deine Aktivitäten für Dritte vollständig sichtbar, unabhängig davon, ob du den Inkognito-Modus verwendest.

Um deine IP und deine Aktivitäten zu verbergen, musst du entweder deine Verbindung verschlüsseln und/oder ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) oder einen Proxyserver verwenden. Auf diese Möglichkeiten gehen wir im Abschnitt „Alternativen“ am Ende dieses Leitfadens ein.

  • Das hält Netzwerkadministratoren nicht davon ab, deine Aktivitäten zu sehen. Wenn du in einem Arbeits- oder Schulnetzwerk surfst, wird dein gesamter Datenverkehr durch den Router des Netzwerks geleitet, bevor er ins Internet geht. Daher ist dein gesamter ausgehender Datenverkehr (und jeder eingehende Datenverkehr wie Downloads) für deinen Netzwerkadministrator vollständig sichtbar.

Genauso wie du deine IP-Adresse nicht verbergen kannst, kann auch der Inkognito-Modus nicht verhindern, dass dein Netzwerkadministrator deine Aktivitäten sieht. VPNs und Proxys bieten aber auch hier eine gute Lösung, auch wenn dein Administrator trotzdem sieht, dass du mit dem VPN oder Proxy kommunizierst.

  • Es verhindert nicht, dass deine Kontoaktivitäten nachverfolgt werden. Wenn du dich im Inkognito-Modus bei einem Konto (z. B. E-Mail oder soziale Medien) anmeldest, sind alle Kontoaktivitäten weiterhin für Dritte sichtbar – und damit auch verfolgbar.

Wenn du dich zum Beispiel bei Facebook anmeldest und eine Seite über Hundehaltung besuchst, kann Facebook immer noch sehen, dass du die Seite besucht hast, und kann sogar gezielte Werbung auf der Grundlage dieser Aktivität schalten.

Aus diesem Grund loggen sich viele Browser aus, wenn sie den Inkognito-Modus verwenden. Du kannst dir das als eine Art „Schutzmaßnahme“ vorstellen, die das Risiko minimiert, dass Nutzerinnen und Nutzer getracked werden, obwohl sie es nicht beabsichtigt haben.

  • Für Webseiten, Suchmaschinen und Internetanbieter weiterhin sichtbar. Da der Inkognito-Modus deine IP-Adresse nicht verbirgt, ist deine Identität für alle Webseiten und Suchmaschinen, die du besuchst, weiterhin sichtbar. Zwar können sie dich ohne Cookies nicht so leicht tracken (ein Vorteil des Inkognito-Modus), aber sie können immer noch Umgehungen finden, indem sie deine IP und die von dir besuchten Seiten kennen – vor allem, wenn du dich in eines deiner Konten einloggst.

Noch wichtiger ist jedoch, dass sowohl deine Identität als auch deine Surfdaten für deinen Internetanbieter und die zuständige Behörde (d. h. die Regierung) weiterhin sichtbar sind. Wie im Beispiel des Netzwerkadministrators von vorhin wird dein gesamter Datenverkehr über deinen Internetanbieter geleitet, der in vielen Ländern auch für die Behörden sichtbar ist.

Auch hier können VPNs und Proxys helfen. Wenn du versuchst, auf eine Webseite zuzugreifen, wird deine Anfrage durch deinen Router (oder den Router deines Netzwerks) und deinen Internetanbieter geschickt, bevor sie an den Webserver weitergeleitet wird, der die Webseite hostet.

Daher kannst du nur wenig tun, um dein Surfen zwischen dir und deinem Internetanbieter zu verschleiern. Mit einem VPN oder Proxy hingegen sieht es so aus, als würdest du nur mit dem Server des VPNs oder Proxys kommunizieren.

  • Hält Malware nicht auf. Der Inkognito-Modus schützt dich nur wenig bis gar nicht vor Malware, Phishing oder dem Besuch gefährlicher Webseiten. Verwende immer eine wirksame Anti-Malware-Software und sei beim Surfen vorsichtig, unabhängig davon, ob du den Inkognito-Modus verwendest oder nicht!

Kurz gesagt: Der Inkognito-Modus wird deine Surfdaten nicht vor Dritten verbergen. Gehe immer davon aus, dass deine Daten vollständig sichtbar sind, egal ob du dich im Inkognito-Modus befindest oder nicht. Zum Glück gibt es mehrere Alternativen, die deine Privatsphäre viel besser schützen.

Wofür wird der Inkognito-Modus am häufigsten verwendet?

Wie du dir vielleicht vorstellen kannst (oder schon aus Erfahrung weißt), gibt es viele Gründe, den Inkognito-Modus zu nutzen. Für die meisten Menschen ist der wichtigste Grund, ihren Browserverlauf vor anderen Nutzern auf demselben Gerät zu verbergen. Auch wenn die genauen Gründe dafür variieren können, ist der Inkognito-Modus eine äußerst effektive Option.

Natürlich ist Diskretion nicht der einzige Grund, den Inkognito-Modus zu nutzen. Hier sind einige der beliebtesten.

  • Verstecke deinen Verlauf. Egal, was du online machst, der Gedanke, dass jemand anderes unseren Browserverlauf sehen könnte, ist ziemlich unangenehm – vor allem für Nutzer/innen auf gemeinsam genutzten oder öffentlichen Geräten. Deshalb nutzen viele den Inkognito-Modus, um ihren Verlauf vor anderen Nutzern (oder sogar vor sich selbst) zu verbergen.

Das Verbergen deines Verlaufs kann auch deine Sicherheit auf gemeinsam genutzten Geräten schützen. Wenn du zum Beispiel auf dein Bankkonto zugreifst, aber deinen Verlauf nicht ausblendest oder löschst, kann der nächste Nutzer sehen, welche Bank du benutzt. Und wenn du auch die Daten von Formularen und Webseiten nicht löschst, können sie vielleicht auch deine Anmeldedaten sehen!

  • Vermeiden von unerwünschten Cookies. Die meisten Webseiten verwenden Cookies, um z. B. deine aktiven Logins zu speichern, den Inhalt deines Warenkorbs zu verwalten und deinen Aufenthaltsort im Internet zu verfolgen. Wie du dir vorstellen kannst, gibt es viele Gründe, warum du diese nicht haben möchtest.

Wenn du den Inkognito-Modus verwendest, speichern Webseiten weder deine Anmeldedaten noch andere Daten. Deshalb nutzen viele Menschen diese Funktion, um sich bei mehreren Konten gleichzeitig anzumelden oder um sicherzustellen, dass sie auf Shopping-Seiten die besten Preise bekommen.

  • Einige Arten von Tracking vermeiden. Da keine Cookies oder Logins gespeichert werden, kannst du im Inkognito-Modus die meisten Arten von Tracking vermeiden. Das bedeutet, dass du nicht die gleichen zielgerichteten Anzeigen oder Vorschläge bekommst wie sonst. Das funktioniert allerdings nur, solange du dich nicht in eines deiner Konten einloggst.
  • Organisiert bleiben. Wenn du dich an ein bestimmtes Surferlebnis gewöhnt hast, dann weißt du, dass das Ausprobieren neuer Webseiten oder Produkte leicht den Überblick verlieren kann. Mit dem Inkognitomodus kannst du ungehindert surfen, ohne dir Sorgen über seltsame Werbung oder Produktvorschläge machen zu müssen.

Angenommen, du überlegst, mit Tennis anzufangen. Du könntest den Inkognito-Modus nutzen, um tennisbezogene Webseiten und Produkte zu durchstöbern, ohne vorschnell als Tennisbegeisterter eingestuft zu werden (sprich: gezielte Werbung zu erhalten).

  • Surfen ohne Erweiterungen. Browsererweiterungen sind zwar oft sehr nützlich, aber sie können das Surfen auch umständlicher machen, als es sein müsste. Da der Inkognito-Modus die Erweiterungen in den meisten Browsern deaktiviert, ist er immer dann nützlich, wenn du ein „sauberes“ Surferlebnis haben möchtest.

Webseiten-Blocker sind beliebte Browser-Erweiterungen, die dazu dienen, Ablenkungen zu minimieren oder in manchen Fällen die Internetnutzung zu kontrollieren. Durch die Deaktivierung der Erweiterungen kann der Inkognito-Modus ein effektives Mittel sein, um die Blockierung von Webseiten aufzuheben.

  • Webentwicklung. Die Leistung einer Webseite ist ein wichtiger Faktor für Webentwickler. Sie ist jedoch schwer zu messen, wenn Webseiten-Daten wie Bilder und HTML-Dateien bereits von früheren Besuchen gespeichert (oder zwischengespeicherte) von früheren Besuchen stammen. Daher nutzen viele Entwickler/innen den Inkognito-Modus, um die Leistung und die Ladezeiten zu testen, indem sie den Browser zwingen, die Daten der Webseite erneut zu cachen.

Ist der Inkognito-Modus wirklich privat?

Der Inkognito-Modus macht dein Surfen nur für andere Nutzer/innen deines Geräts privat. Er verbirgt weder deine IP-Adresse noch deine Surfaktivitäten vor Webseiten, Suchmaschinen oder deinem Internetanbieter.

Kann ich im Inkognito-Modus getrackt werden?

Blockieren von Drittanbieter-Cookies im Inkognito-Modus
Blockieren von Drittanbieter-Cookies im Inkognito-Modus

Das kommt darauf an. Der Inkognito-Modus verhindert zwar, dass Webseiten dich mit Cookies verfolgen, aber du kannst trotzdem verfolgt werden, wenn du dich in ein Konto einloggst oder wenn eine Webseiten deine IP-Adresse mit deiner Identität verknüpfen kann.

Was ist der Nachteil des Inkognito-Modus?

Der größte Nachteil des Inkognito-Modus ist, dass deine IP-Adresse, deine Identität und deine Surfaktivitäten weiterhin für Dritte sichtbar sind. Daher ist er keine gute Wahl, wenn du vermeiden willst, dass du online verfolgt wirst.

Wie man den Inkognito-Modus verwendet

Bei den meisten Browsern ist es sehr einfach, in den Inkognito-Modus zu wechseln. Hier erfährst du, wie du den Inkognito-Modus in den weltweit beliebtesten Browsern nutzen kannst.

Google Chrome

Inkognito Modus Google Chrome
Öffnen des Inkognitomodus in Google Chrome

Schritt 1: Öffne Google Chrome.

Schritt 2: Klicke auf die Menütaste (vertikale Punkte) oben rechts und wähle „Neues Inkognito-Fenster“

Schritt 3: Wechsle in das neue Fenster und überprüfe, ob du dich im Inkognito-Modus befindest.

Mozilla Firefox

Mozilla Firefox Inkognito-Modus
Öffnen des Inkognito-Modus in Mozilla Firefox

Schritt 1: Öffne Mozilla Firefox.

Schritt 2: Klicke auf die Menüschaltfläche (gestapelte horizontale Linien) oben rechts und wähle „Neues privates Fenster„. “

Schritt 3: Wechsle in das neue Fenster und überprüfe, ob du dich im Inkognito-Modus befindest.

Microsoft Edge

Microsoft Edge Inkognito-Modus
Öffnen des Inkognito-Modus in Microsoft Edge

Schritt 1: Öffne Microsoft Edge.

Schritt 2: Klicke auf die Menüschaltfläche (horizontale Punkte) oben rechts und wähle „Neues InPrivat-Fenster„. “

Schritt 3: Wechsle in das neue Fenster und überprüfe, ob du dich im Inkognito-Modus befindest.

Apple Safari

Inkognito-Modus-Safari
Öffnen des Inkognito-Modus in Safari

Schritt 1: Öffne Safari.

Haben Sie mit Ausfallzeiten und WordPress-Problemen zu kämpfen? Kinsta ist die Hosting-Lösung, die Ihnen Zeit spart! Sieh dir unsere Features an

Schritt 2: Klicke oben links in der Symbolleiste auf „Datei“ und wähle „Neues privates Fenster“.

Schritt 3: Wechsle in das neue Fenster und überprüfe, ob du dich im Inkognito-Modus befindest. Die Adressleiste sollte einen dunklen Hintergrund haben.

Mobile Browser

Obwohl die meisten gängigen Browser eine mobile App haben, bleiben viele Nutzer/innen bei dem Standardbrowser des Betriebssystems ihres mobilen Geräts. Das sind Chrome für Android und Safari für iOS.

Android (Chrome)

Inkognito-Modus chrome android
Öffnen des Inkognito-Modus in Google Chrome auf Android

Schritt 1: Öffne die Google Chrome Mobile App.

Schritt 2: Tippe oben rechts auf die Menütaste (vertikale Punkte) und wähle „Neuer Inkognito-Tab“

Schritt 3: Wechsle zu dem neuen Tab und überprüfe, ob du dich im Inkognito-Modus befindest. Wie bei der Desktop-Version sollte im Standardfenster stehen: „Du bist im Inkognito-Modus“

iOS (Safari)

Inkognito-Modus safari iOS
Öffnen des Inkognito-Modus in Safari auf iOS 15

Schritt 1: Öffne die Safari Mobile App.

Schritt 2: Tippe auf die Menütaste (zwei sich überlappende Quadrate) unten rechts.

Schritt 3: Tippe auf die Schaltfläche „1 Tab“ oder „X Tabs“ am unteren Rand.

Schritt 4: Wähle „Privat“ in den Einstellungen für „Tab-Gruppen“.

Schritt 5: Tippe auf die „+“-Option unten links, um einen neuen privaten Tab zu öffnen. Du erkennst den Inkognitomodus daran, dass das Browserthema dunkel wird.

Andere Browser

Andere Browser wie Opera und Brave bieten ebenfalls Funktionen zum privaten Surfen. Wie du vielleicht schon bemerkt hast, ist das Verfahren, um in den Inkognito-Modus zu wechseln, bei allen Browsern ziemlich gleich: Öffne einfach das Hauptmenü und wähle die Option.

Für alternative Optionen und andere Funktionen zum privaten Surfen solltest du das Benutzerhandbuch oder die Anleitung zur Fehlerbehebung deines Browsers konsultieren.

Alternativen zum Inkognito-Modus

Je nachdem, was du für dein privates Surfen brauchst, gibt es mehrere gute Alternativen zum Inkognito-Modus. Alternativen wie VPNs und der Tor-Browser bieten sogar noch mehr Privatsphäre und Sicherheit als der Inkognito-Modus.

Proxy-Server

Proxy Server Konversation
Konversation zwischen zwei Nutzern, die über einen Proxy-Server geleitet wird

Ein Proxy-Server ist ein Vermittler zwischen deinem Gerät und den von dir besuchten Webseiten. Wenn du deinen Datenverkehr über einen Proxy-Server leitest, wissen Dritte nicht, dass du im Internet surfst.

Das Bild oben ist ein gutes Beispiel dafür, wie das funktioniert. Hier möchte die Absenderin Alice Bob nach der Uhrzeit fragen, ohne dass dieser weiß, dass sie es ist. Zu diesem Zweck sendet sie ihre Anfrage über einen Proxy, der Bob in ihrem Namen fragt. Aus Bobs Sicht ist der Proxy derjenige, der nach der Uhrzeit fragt – nicht Alice. Er schickt seine Antwort an den Proxy, der sie dann an Alice zurückschickt.

Ein Proxy ist zwar eine effektive Möglichkeit, sich zu tarnen, aber er trägt wenig zur Sicherheit deiner Verbindung bei. Deshalb verwenden viele Menschen VPNs, die die gleiche Funktion wie ein Proxy erfüllen, aber eine zusätzliche Sicherheitsebene haben.

Virtuelle Private Netzwerke (VPNs)

VPN-Verbindung
Eine VPN-Verbindung zwischen einem Benutzergerät und dem Internet

Obwohl sie die gleichen Grundprinzipien haben, unterscheiden sich VPNs von Proxys in einigen wichtigen Punkten.

Der größte Unterschied ist die Sicherheit der Verbindung. Während Proxys wenig tun, um deine Verbindung zu sichern, verschlüsseln VPNs deine Daten und bieten eine sichere Verbindung. Dabei können nur du und das VPN die Daten sehen, die du sendest, so dass nicht einmal dein Internetanbieter weiß, was du tust. Genau wie bei einem Proxy sehen Dritte natürlich die IP-Adresse des Proxy-Servers und nicht deine.

Ein weiterer Unterschied sind jedoch die Kosten. Während viele Proxys kostengünstig (wenn nicht sogar kostenlos) sind, kostet ein hochwertiges VPN in der Regel zwischen 5 und 12 US-Dollar pro Monat.

Tor

Umleitung des Tor-Netzwerks
Die Verbindung eines Nutzers wird durch das Tor-Netzwerk umgeleitet

Tor ist die Abkürzung für „The Onion Router“ und verbirgt deine Identität, indem es deine Daten verschlüsselt und sie durch ein zufälliges Netzwerk von Relais schickt.

Wie bei einem VPN oder Proxy wissen Dritte nicht, dass du es bist, der surft. Im Gegensatz zu diesen Tools verwendet der Tor-Browser jedoch jedes Mal eine zufällige Route mit mehreren Relays. Da er sich nicht auf eine einzige, festgelegte Verbindung verlässt, ist Tor eine viel sicherere Option, um privat im Internet zu bleiben.

Du kannst auf Tor zugreifen, indem du den kostenlosen Tor-Browser benutzt.

Anti-Tracking-Software

Anti-Tracking-Software Tracking
Verhindern von Tracking mit der Anti-Tracking-Software Disconnect.

Wenn du Cookies und andere Formen des Trackings blockieren willst, ohne den Inkognito-Modus zu nutzen, solltest du dir eine Anti-Tracking-Software zulegen. Anti-Tracking-Software verhindert zumindest, dass dein Browser Tracking-Cookies speichert und verhindert so seitenübergreifendes Tracking.

Beachte, dass die meisten Alternativen, die wir besprochen haben (wie VPNs und Tor), bereits eine Art von Anti-Tracking-Funktion enthalten. Wenn du jedoch keine zusätzliche Sicherheit oder Privatsphäre brauchst, gibt es eine Vielzahl von eigenständigen Anti-Tracking-Erweiterungen.

Willst du deine Datenschutzeinstellungen überprüfen? 👀 Lies das ✅Click to Tweet

Zusammenfassung

Inkognito ist eine einfache Möglichkeit, deinen Browserverlauf privat zu halten und zu verhindern, dass du verfolgt wirst.

Es verhindert jedoch nicht, dass Webseiten, Suchmaschinen oder dein Internetanbieter deine IP-Adresse und deine Surfaktivitäten einsehen können. Daher sollten datenschutzbewusste Nutzer Alternativen wie VPN oder Tor in Betracht ziehen.

Deine Privatsphäre ist nicht das Einzige, was du online schützen musst. Mit den Sicherheitsfunktionen von Kinsta kannst du dich darauf verlassen, dass deine WordPress-Webseite rund um die Uhr überwacht und gesichert wird. Wenn du mehr wissen willst, kontaktiere uns unter +1 (888) 610-2915 oder vereinbare noch heute eine kostenlose Demo.


Spare Zeit, Kosten und maximiere die Leistung deiner Seite mit:

  • Schnelle Hilfe von WordPress Hosting Experten, 24/7.
  • Cloudflare Enterprise Integration.
  • Globale Reichweite mit 34 Rechenzentren weltweit.
  • Optimierung mit unserem integrierten Application Performance Monitoring.

All das und noch viel mehr, in einem Plan ohne langfristige Verträge, betreute Migrationen und eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Schau Dir hier unsere Pakete an oder sprich mit dem Vertrieb, um den richtigen Tarif für dich zu finden.