Nichts ist erschreckender, als wenn deine WordPress-Seite ausfällt, vor allem, wenn du eine alarmierende Nachricht bekommst wie „Es gab einen kritischen Fehler auf deiner Webseite“.

Wenn du ausgesperrt bist und das Frontend komplett down ist, musst du wissen, wie du den kritischen Fehler jetzt beheben kannst. Jede Minute, die verstreicht, vergrault Besucher, da sie auf einen grellen Fehlerbildschirm stoßen.

Glücklicherweise ist die Behebung dieses kritischen Fehlers meist nur eine Frage des Einfügens einer kleinen PHP-Funktion oder des Löschens eines problematischen Plugins. Hier gehen wir auf eine Vielzahl von Möglichkeiten ein, um dieses Problem zu beheben und deine Webseite schnell wieder zum Laufen zu bringen.

Was den kritischen Fehler auslöst

Wenn du WordPress schon eine Weile benutzt, hast du wahrscheinlich schon von dem berüchtigten Fehler gehört oder bist ihm sogar schon begegnet: dem White Screen of Death. Dieser fatale Fehler führt dazu, dass deine gesamte Webseite und manchmal sogar dein Backend als leere weiße Seite geladen wird.

In neueren Versionen von WordPress wurde dieser leere Bildschirm durch den kritischen Fehler und den Text „Es ist ein kritischer Fehler auf deiner Webseite aufgetreten. Bitte prüfe den E-Mail-Posteingang deines Webseiten-Administrators für weitere Anweisungen.“

Der Fehler "Es ist ein kritischer Fehler auf deiner Webseite aufgetreten"

Der Fehler „Es ist ein kritischer Fehler auf deiner Webseite aufgetreten“

Obwohl dies weniger Panik auslöst als die Tatsache, dass deine Webseite einfach nicht geladen wird, ist der Fehlertext nicht viel hilfreicher als zuvor und wird dich wahrscheinlich verwundert zurücklassen: Was ist die Ursache für diesen kritischen Fehler?

Ähnlich wie beim White Screen of Death kann das Problem in der Regel auf ein PHP-Problem zurückgeführt werden: Entweder wurde das Speicherlimit überschritten, oder es liegt ein Fehler in deinem Code, deinen Plugins oder deinem Theme vor. Es kann auch ein Problem mit einer beschädigten Datenbank sein.

Auch wenn der Fehlertext selbst nicht sehr hilfreich ist, macht es die Fehlersuche viel einfacher, wenn du das weißt.

Du solltest auch einen Blick auf diese anderen WordPress-Fehler werfen, da du mehrere davon haben könntest:

  • ERR_CONNECTION_TIMED_OUT – Verursacht durch einen langsamen oder überlasteten Webserver.
  • ERR_CACHE_MISS – Wenn du diesen Fehler siehst, solltest du den Cache deiner Webseite oder PHP-Werkzeuge wie Plugins überprüfen, da diese sehr wahrscheinlich die Ursache sind.
  • 500 Internal Server Error – Ein schwerwiegender Fehler, der in der Regel auf eine beschädigte Serverdatei zurückgeführt werden kann.
  • Error Establishing a Database Connection – Eine Beschädigung deiner Datenbank oder ein Problem mit dem Datenbankserver kann die Ursache für dieses Problem sein.
  • HTTP 503 Service Unavailable – Zeigt ein Problem mit deinem Server an.
  • HTTP 502 Bad Gateway – Ein weiteres Serverproblem, oft verursacht durch zu viele Besucher, die den Server überlasten.

Und wenn du andere seltsame Fehler siehst, schau dir diese HTTP-Statuscodes an.

Wie man den kritischen Fehler behebt

Du bist hier, um deine Webseite wieder zum Laufen zu bringen und zu diesem Zweck haben wir verschiedene Möglichkeiten gesammelt, um das Problem zu beheben. Da die Ursache wahrscheinlich mit PHP zusammenhängt, kann es sein, dass du die WordPress-Kerndateien bearbeiten musst. Auch wenn sich deine Webseite in einem defekten Zustand befindet, solltest du sie sichern, bevor du einen der Vorschläge umsetzt, denn wir wollen das Problem nicht verschlimmern!

Wenn du in der Lage bist, dich in das Backend deiner Webseite einzuloggen, hilft das ungemein. Da aber wahrscheinlich deine gesamte Webseite nicht erreichbar ist, musst du wahrscheinlich über FTP (oder SFTP) auf sie zugreifen.

Kontaktiere deinen Webhoster oder schaue in dein Hosting-Dashboard, um deine FTP-Zugangsdaten zu finden und stelle sicher, dass du einen FTP-Client wie FileZilla installierst. Diese Anleitung zum Verbinden mit WordPress über FTP kann dir ebenfalls helfen.

Debugging in WordPress aktivieren

Wenn du Probleme mit WordPress hast, solltest du als erstes das Debugging aktivieren. Wenn du den Debug-Modus aktivierst, kannst du die verschiedenen PHP-Fehler auf deiner Webseite sehen und so die Ursache des Problems zurückverfolgen.

Da du möglicherweise keinen Zugriff auf dein Dashboard hast, musst du auch das Debug-Log aktivieren. Dadurch werden alle PHP-Fehler in eine Datei geschrieben.

Wenn du bei Kinsta hostest, ist es sehr einfach, das Debugging mit MyKinsta zu aktivieren. Logge dich einfach in das Hosting-Dashboard ein, gehe dann zu Webseiten > Werkzeuge > WordPress Debugging und klicke auf Aktivieren. Du kannst dich dann auf deiner Webseite umsehen, um die Ursache des Problems zu finden oder das Log überprüfen. Achte darauf, das Debugging zu deaktivieren, wenn du fertig bist, da es sowohl für deine Besucher als auch für dich sichtbar ist.

Wenn du das Debugging manuell einschalten oder auf das Debug-Log zugreifen möchtest, befolge diese Schritte:

  • Schritt 1: Verbinde dich mit deiner Webseite per FTP.
  • Schritt 2: Finde die wp-config.php im Root-Ordner und öffne sie mit einem Text Editor oder IDE.
  • Schritt 3: Füge den folgenden Code am Ende des Dokuments ein, unmittelbar vor der letzten Meldung, dann speichere und schließe die Datei:
define( 'WP_DEBUG', true );

define( 'WP_DEBUG_DISPLAY', false );

define( 'WP_DEBUG_LOG', true );

So wird es aussehen, wenn es fertig ist:

wp-config.php debug.

wp-config.php debug.

Das Debugging ist nun auf deiner Webseite aktiviert und Fehler werden in das Log geschrieben. Du findest das Debug-Log im wp-content Ordner mit dem Namen debug.log.

Suche nach Namen deines Themes oder Plugins, die darauf hindeuten, dass sie die Ursache sind oder nach Verweisen auf eine bestimmte Datei. Auch wenn du dir nicht sicher bist, was du mit diesen Informationen anfangen sollst, speichere sie irgendwo – sie können dir helfen, wenn du dich an den Support wenden musst.

Wenn du mit dem Debuggen fertig bist, stell sicher, dass du diese Codezeilen entfernst.

Roll Back deiner Webseite

Wenn WordPress-Fehler auftauchen, kann das Wiederherstellen eines Backups ein schneller und einfacher Ausweg sein. Auch wenn es das Problem nicht immer lösen wird, ist es definitiv einen Versuch wert. Und wenn das Problem wieder auftritt, kannst du deine Schritte beim nächsten Mal vielleicht zurückverfolgen.

Wie du deine Webseite wiederherstellst, hängt ganz davon ab, wie du sie gesichert hast. Wenn du ein Plugin verwendest, folge den Anweisungen in der Dokumentation. Wenn Backups in deinem Webhosting enthalten sind, kannst du das wahrscheinlich über dein Hosting-Dashboard machen.

Kinsta-Benutzer können zum Beispiel ein Backup wiederherstellen, indem sie sich in MyKinsta einloggen, ihre Webseite unter Sites finden, auf den Reiter Backups gehen und dann auf Restore to… klicken.

Bevor du das Backup auf deiner Webseite wiederherstellst, solltest du es auf einer Staging Webseite ausprobieren, um sicherzustellen, dass die Webseite tatsächlich funktioniert und du nicht deine harte Arbeit überschreibst.

Zu einem Standard Theme zurückkehren

Manchmal kann der kritische Fehler auf einen Konflikt innerhalb deines Themes zurückgeführt werden. Der beste Weg, dies zu testen, ist das  vorübergehende Löschen des Themes und zu einem Standard-Theme zurückzukehren, was das Problem sofort beheben sollte.

Stellvsicher, dass du zuerst ein Backup deiner Webseite erstellst, da du einen Weg brauchst, um deine Theme-Dateien zurückzubekommen, sobald sie weg sind. Eine einfache Neuinstallation des Themes kann dazu führen, dass du dein individuelles Design verlierst.

Wenn du Zugang zu deinem Dashboard hast, ist das ganz einfach. Geh einfach zu Darstellung > Themes, klicke auf das Theme, um es auszuwählen, und klicke dann auf Löschen in der unteren rechten Ecke des Pop-up-Fensters.

Wenn du die Option nicht siehst, versuch ein anderes Theme herunterzuladen und zu wechseln. Am sichersten ist es, ein Standard-Theme wie Twenty Twenty-One auszuprobieren.

Ändern des WordPress Themes auf eine Standardoption wie Twenty Twenty-One.

Ändern des WordPress Themes auf eine Standardoption wie Twenty Twenty-One.

Wenn du keinen Zugang zu deinem Backend hast, folge dieser Anleitung, um zu einem Standard Theme mit FTP zurückzukehren.

  • Schritt 1: Verbinde dich mit deiner Webseite mit FTP.
  • Schritt 2: Navigiere zu wp-content/themes. Du hast hier zwei Möglichkeiten: Entweder du benennst deinen Theme-Ordner um (so kannst du das Theme später wieder einschalten) oder du löschst ihn einfach.
  • Schritt 3: Wenn du hier nicht bereits ein Backup-Theme hast, lade Twenty Twenty manuell herunter und lege die Dateien in den Themes-Ordner.

Deine Webseite sollte nun zu Twenty Twenty zurückkehren. Wenn sie jetzt richtig lädt, weißt du, dass es ein Theme-Konflikt war.

Um deine Theme-Dateien wiederherzustellen, installiere das Theme einfach neu oder ändere den Ordner wieder in seinen ursprünglichen Namen.

Alle Plugins deaktivieren

Wenn du einen kritischen Fehler hast, ist oft ein Plugin daran schuld. Wenn du mehrere oder sogar Dutzende von Plugins auf deiner Webseite hast, kann es eine schwierig sein, das problematische Plugin ausfindig zu machen.

Es gibt aber auch einen einfachen Weg, das problematische Plugin zu finden: Schalte einfach alle Plugins aus und schaue, ob das Problem damit behoben ist. Wenn ja, aktiviere sie eins nach dem anderen, bis deine Webseite wieder funktioniert. Und da ist der Übeltäter!

Um deine Plugins vom Dashboard aus zu deaktivieren, besuche Plugins > Installierte Plugins und wähle alle aus, indem du die Checkbox oben in der Liste anklickst. Klicke dann auf Bulk Actions > Deactivate, was ausreichen sollte, um alle Konflikte zu deaktivieren und deine Webseite wiederherzustellen.

Du kannst auch auf Delete klicken, um die Dateien komplett zu entfernen, allerdings musst du sie dann manuell neu installieren oder ein Backup wiederherstellen.

Deaktivieren von installierten Plugins in WordPress.

Deaktivieren von installierten Plugins in WordPress.

Du kannst sie dann einzeln aktivieren, indem du zu den installierten Plugins zurückkehrst und bei jedem auf Aktivieren klickst.

Du kannst im Prinzip das Gleiche über FTP machen.

  • Schritt 1: Logge dich mit FTP auf deiner Webseite ein.
  • Schritt 2: Öffne den wp-content Ordner, um deine Plugins zu finden.
  • Schritt 3: Benenne den Ordner plugins in plugins_old um und überprüfe, ob deine Webseite wieder funktioniert.
  • Schritt 4: Benenne den Ordner wieder in „plugins“ um. Die Plugins sollten immer noch deaktiviert sein, so dass du dich in dein Dashboard einloggen kannst und sie einzeln aktivieren kannst. Sollten sich die Plugins automatisch wieder aktivieren, benenne einzelne Plugin-Ordner mit _old um, bis deine Webseite wiederhergestellt ist.

Erhöhe das PHP-Speicherlimit

Auch wenn ein Plugin oder Theme die Ursache für deine kaputte Webseite ist, ist das PHP-Speicherlimit oft der eigentliche Schuldige.

Was ist das PHP-Speicherlimit? Dein Webserver verfügt nur über eine bestimmte Menge an RAM oder Speicher, daher setzt WordPress ein hartes Limit, wie viel Speicher ein einzelnes PHP-Skript beanspruchen kann. Wenn dieses Limit überschritten wird, wirst du den White Screen of Death oder den kritischen Fehler sehen.

Auch wenn du das Speicherlimit nicht zu hoch ansetzen willst, um zu verhindern, dass falsch konfigurierte Skripte deine Webseite verlangsamen, kann der Standardwert viel zu niedrig sein. Wenn du das PHP-Limit nur ein wenig anhebst, kann das deine Webseite sofort wieder zum Laufen bringen.

  • Schritt 1: Greife über FTP auf deine Webseite zu und öffne die wp-config.php.
  • Schritt 2: Füge den folgenden Code direkt vor der letzten Zeile ein und speichere.
define( 'WP_MEMORY_LIMIT', '128M' );
Festlegen des Speicherlimits in wp-config-php.

Festlegen des Speicherlimits in wp-config-php.

Du kannst es auch mit 256M versuchen, wenn dies das Problem nicht behebt, aber alles was höher ist, ist definitiv unnötig, es sei denn, es wird in der Plugin-Dokumentation ausdrücklich gefordert. Wenn das Problem mit dem Speicherlimit zusammenhängt, ist das Plugin, das du verwendest, höchstwahrscheinlich defekt und muss deaktiviert werden.

Eine kleine Anmerkung am Rande: Manche Hosts setzen ein extrem niedriges Speicherlimit fest und erlauben dir nicht, es zu erhöhen. Wenn dies das Problem ist, bleibt dir nur der Wechsel zu einem besseren Hoster oder das Löschen des Plugins, das das Problem verursacht.

Kinsta setzt zwar ein Speicherlimit fest, aber es ist auf 256 MB gesetzt. Du solltest keine Probleme mit normal funktionierenden Plugins bei einem Kinsta-Plan haben.

Erhöhe die maximale Upload-Dateigröße und die Textverarbeitungsfunktionen

Wenn du den kritischen Fehler nur in bestimmten Situationen und nicht ständig auf jeder Seite siehst, kann eine kleine Änderung an ein paar PHP-Funktionen das Problem beheben.

Wenn du große Dateien hochlädst und eine Fehlermeldung siehst, liegt das wahrscheinlich daran, dass die maximale Dateigröße für den Upload zu klein ist, während bestimmte große Seiten durch die Erhöhung der Rekursions- und Backtrack-Limits repariert werden können.

Prüfe zunächst, wie groß deine maximale Upload-Größe ist und vergleiche sie mit der Datei, die du versuchst hochzuladen. Du kannst dies herausfinden, indem du Medien > Neu hinzufügen aufrufst und unter dem Datei-Uploader nachschaust.

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Überprüfen der maximalen Upload-Dateigröße in WordPress.

Überprüfen der maximalen Upload-Dateigröße in WordPress.

Um eines dieser Probleme zu beheben, musst du dich in FTP einloggen und die wp-config.php Datei editieren, indem du den neuen Code direkt über der letzten Kommentarzeile platzierst.

Um die maximale Dateigröße für den Upload zu erhöhen, füge diesen Code hinzu:

ini_set('upload_max_size' , '256M' );
ini_set('post_max_size','256M');

Und um das Zerbrechen von großen Seiten auf deiner Webseite zu beheben, füge diesen Code hinzu:

ini_set('pcre.recursion_limit',20000000);

ini_set('pcre.backtrack_limit',10000000);

Lösche den Cache deiner Webseite

Caching ist eine großartige Möglichkeit, deine Webseite zu beschleunigen und meistens ist es eine gute Sache. Aber manchmal kann der Cache beschädigt werden, sodass deine Webseite Fehler ausgibt.

Eine einfache Lösung ist es, den Cache zu löschen, um das Problem zu beseitigen und deine Webseite wieder zum Laufen zu bringen.

Keine Angst: Die gecachte Version deiner Seiten wird bald wiederhergestellt, sodass deine Webseite wieder schnell laden kann. Das Löschen des Caches löscht einfach die festsitzenden, beschädigten Dateien.

MyKinsta-Nutzer können den Cache ihrer Webseite über ihr Hosting-Dashboard löschen. Besuche Webseiten > Werkzeuge und klicke dann auf Cache löschen.

Benutzt du einen anderen Hoster oder vielleicht ein Caching-Plugin? Sieh dir deren Dokumentation an; sie sollten in der Lage sein, dir detaillierte Anweisungen zu geben.

Aktualisiere deine PHP Version

Veraltetes PHP kann dazu führen, dass deine Webseite nicht mehr funktioniert; auch andere Konflikte sind vorprogrammiert. Normalerweise möchtest du, dass deine Webseite auf der neuesten von WordPress unterstützten PHP-Version läuft, was derzeit PHP 7.3 bis 8.0 ist.

Einige WordPress-Nutzer ziehen es vor, auf PHP 7.4 zu bleiben, da sie sich Sorgen um die Kompatibilität von Themes und Plugins machen. Normalerweise wird das keine Probleme verursachen. Aber wenn du PHP 5.x verwendest, solltest du unbedingt ein Upgrade durchführen, da es zu ernsthaften Konflikten führen kann.

Ein PHP-Upgrade ist eine große Sache, stell also sicher, dass du ein Backup bereit hast, bevor du es versuchst.

Kinsta-Benutzer können die PHP-Version mit MyKinsta upgraden, ohne etwas Kompliziertes tun zu müssen. Logge dich einfach ein und gehe zu Webseiten > Werkzeuge, dann klicke auf Ändern unter PHP-Engine. Wähle die gewünschte Version aus und nach einer kurzen Wartezeit wird deine Webseite mit der neuesten PHP-Version laufen.

Wenn du nicht Kinsta verwendest, hängt das PHP-Upgrade von deinem Hoster ab. Kontaktiere ihn für Hilfe.

Auf Malware prüfen

Manchmal kann ein kritischer Fehler durch Malware verursacht werden, besonders wenn du seltsame PHP-Skripte bemerkst, die nicht auf deine Plugins oder dein Theme zurückgeführt werden können. Malware zu entfernen ist eine schwierige Aufgabe, vor allem, wenn du von deiner Webseite ausgesperrt bist und nicht einmal einen Scan durchführen kannst.

Es kann schwer sein, den Unterschied zwischen berechtigten und von Malware hinzugefügten und verdächtigen Dateien zu erkennen. Das Löschen von zufälligen Kerndateien wird wahrscheinlich nicht gut ausgehen. Malware kann auch PHP-Dateien modifizieren und Skripte darin verstecken, die du nicht als bösartig erkennen kannst, es sei denn, du bist ein Entwickler.

Wenn du den Verdacht hast, dass Malware die Ursache ist, dann ist es am besten, wenn du dich an deinen Webhoster wendest.

Wenn alles andere scheitert: Wo du WordPress-Support bekommst

Wenn du all diese Optionen ausprobiert hast und nichts funktioniert, dann hast du definitiv ein echtes Problem. Aber du kannst dich immer an deinen Webhoster wenden, um Hilfe bei der Identifizierung und Behebung des Problems zu bekommen. Ein guter Webhoster bietet dir die Unterstützung, die du brauchst, um deine Webseite wieder zum Laufen zu bringen.

Kinsta bietet dir mit jedem Tarif 24/7 Live-Support für WordPress. Mit unseren Werkzeugen, die in dein MyKinsta-Dashboard integriert sind, ist es jederzeit möglich, Hilfe zu erhalten. Die Reaktionszeiten sind schnell – oft weniger als zwei Minuten – sodass du nicht stunden- oder tagelang mit einer ausgefallenen Webseite herumstehen musst.

Wie sieht es mit dem Umfang des Supports zu diesem speziellen Thema aus? Kinsta bietet technischen Support, wenn Fehler auf deiner Webseite auftreten, einschließlich des titelgebenden kritischen Fehlers. Wir können dir helfen, genau zu identifizieren, welche Dateien oder Plugins das Problem verursachen.

Kinsta Support nach Zahlen.

Kinsta Support nach Zahlen.

Während du das Problem entweder selbst oder mit Hilfe eines Entwicklers beheben musst, bietet dir der Kinsta-Support gerne eine Anleitung, wie du das machen kannst (z.B. wie du auf die Datei per FTP zugreifen kannst).

Jeder Plan beinhaltet den gleichen großartigen Support; es gibt keinen vorrangigen Support-Plan und keine Sonderbehandlung für bestimmte Kunden. Wenn du also bei einem kritischen Fehler feststeckst und Hilfe bei der Lösung brauchst, wende dich an den Kinsta-Support.

Zusammenfassung

Der kritische WordPress-Fehler kann eine Vielzahl von Ursachen haben, obwohl das Problem oft mit PHP zu tun hat. Entweder wurde das PHP-Speicherlimit überschritten, oder deine Plugins oder Themes haben Probleme.

Der schnellste Weg, das Problem zu beheben, ist ein Rollback deiner Webseite, wenn du ein Backup hast. Es gibt aber eine Vielzahl anderer Methoden, die du ausprobieren kannst, von der Erhöhung des PHP-Speicherlimits bis zur Identifizierung und Deaktivierung eines problematischen Plugins.

Es kann sein, dass du bei der Fehlersuche ein paar verschiedene Dinge ausprobieren musst, aber lass dich nicht entmutigen, wenn du das Problem nicht selbst beheben kannst. Du kannst immer WordPress-Support von einem Hoster wie Kinsta bekommen. Im Zweifelsfall wende dich an die Experten.

Und wenn deine Webseite oft von Fehlern geplagt wird, schau dir unseren Leitfaden zu den 65+ häufigsten WordPress-Fehlern an.


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